Über die aktuellen Themen der heimischen Wirtschaft hat sich die IHK mit Rosenheims Oberbürgermeister und dem Landrat ausgetauscht


Über die aktuellen Themen der heimischen Wirtschaft haben sich jetzt der IHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl, Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März und sowie Landrat Otto Lederer bei einem gemeinsamen Treffen ausgetauscht. Es war das erste persönliche Kennenlernen seit Amtsantritt der beiden Kommunalpolitiker im Frühjahr 2020.


Bei dem Treffen in Rosenheim nahmen auch Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim, sowie IHK-Geschäftsstellenleiter Jens Wucherpfennig teil.

Das Foto zeigt von links Andreas Bensegger. Vorsitzender IHK-Regionalausschuss Rosenheim, Oberbürgermeister Andreas März, Landrat Otto Lederer, IHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl und Jens Wucherpfennig, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Rosenheim.

Der IHK Chef tauschte sich mit März und Lederer nicht nur über die Corona-Folgen auf die hiesigen Unternehmen aus, sondern auch über den Fachkräftemangel sowie den Mangel an Gewerbeflächen in der Region. „Die gute Nachricht: Unsere Wirtschaft erholt sich gerade wieder vom Dauerlockdown. Die schlechte Nachricht: Die Unternehmerinnen und Unternehmer sorgen sich, ausreichend bestens ausgebildete Fachkräfte zu finden sowie ihre Betriebe erweitern zu können. Beides ist essentiell, um nach dieser Krise durchstarten zu können und weiter in der Region Ort wirtschaftlich aktiv sein zu können!

Ich freue mich, dass Landrat und Oberbürgermeister dieses Problem auch sehen und sich gemeinsam mit uns für Lösungen einsetzen“, erklärt Gößl. Er schätze die vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie den konstruktiven Dialog zwischen Politik und IHK in der Region, so der Hauptgeschäftsführer.

„Die Stadt Rosenheim hat während der Corona-Pandemie alle Karten ausgespielt, die sie hat, um den betroffenen Einzelhandelsunternehmern und Gastronomen zu helfen: Von der Stundung der Gewerbesteuer über den Erlass von Sondernutzungsgebühren bis hin zur Ausweitung von Außengastronomieflächen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe ‚Sommer in Rosenheim‘ bieten wir Künstlern, Musikern und Schaustellern Auftrittsmöglichkeiten in der Stadt“, erläutert Oberbürgermeister Andreas März die Bemühungen der Stadt, die Auswirkungen der Corona-Lockdowns abzumildern.

„Mit der Schaffung des neuen Gewerbegebiets „Brucklach“ wollen wir vor allem Rosenheimer Unternehmen Flächen für gewerbliche Expansionen bieten. Das Areal ist ab Herbst 2023 bezugsbereit. Um auch weiterhin entwicklungsfähige Flächen vorhalten zu können, haben wir einen Impuls zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes gesetzt. Mein Dank gilt der IHK, die der Stadt ein kompetenter und verlässlicher Ansprechpartner bei allen Fragen rund um das Thema Wirtschaft ist“, so März abschließend.

Wie IHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl sieht auch Landrat Otto Lederer im Fachkräftemangel eines der Hauptprobleme für die Unternehmen in der Region. „Gut ausgebildetes Personal ist entscheidend für die Zukunft. Da in den kommenden Jahren die Zahl derjenigen, die in Ruhestand gehen, deutlich höher sein wird als die der Neueinsteiger, ist es wichtig, in Bildung zu investieren.

Wir müssen den Anspruch haben, dass kein Talent verloren gehen darf. Unsere jungen Bürgerinnen und Bürger, aber auch berufliche Umsteiger, brauchen eine gute berufliche Perspektive in der Region. Aber auch unsere heimische Wirtschaft ist auf gut qualifizierte Fachkräfte angewiesen.“

Für den Landrat ist dies ein Grund, warum Stadt und Landkreis Rosenheim in diesen Wochen in die Zertifizierung zur Bildungsregion und Digitalen Bildungsregion einsteigen. „Es freut mich, dass sich die IHK hier engagiert einbringt.“

Foto: IHK