Bayerische Regierung wird den Vorwarnwert Inzidenz um die Frage der Hospitalisierung ergänzen - Landkreis heute mit einer Achter-Inzidenz


Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek warnte gestern davor, die Fehler des Sommers 2020 zu wiederholen und Reiseverkehr erneut zum Pandemietreiber werden zu lassen. Test- und Quarantänevorgaben müssten deshalb stärker kontrolliert werden – an den Flughäfen und auch auf den Autobahnen sowie im Bahnverkehr. Die ersten negativen Erfahrungen mit Reiserückkehrern seien in Bayern bereits spürbar. Im Landkreis Starnberg und im Landkreis Freising liegen die Inzidenzwerte wieder über der 25.


Tendenz steigend.

Die Inzidenz werde aber wohl auch weiter ein wichtiger Vorwarnwert bleiben – die bayerische Regierung möchte diese aber nun ergänzen um die Frage der Hospitalisierung. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit arbeite gerade an einer Modellierung, hieß es gestern. Man werde künftig mit höheren Inzidenzwerten arbeiten …

Auch die Landkreis-Inzidenz ist am heutigen Mittwochmorgen erneut gestiegen – auf nun acht Fälle, das sind nun 21 offiziell registrierte Corona-Neuinfizierte im Kreisgebiet in den vergangenen sieben Tagen.

Die Stadt Rosenheim registriert heute 6,3 Fälle in der Inzidenz.

Für den Landkreis Mühldorf werden wieder 10,4 Fälle gemeldet und für den Landkreis Traunstein 15,8 Fälle in der Inzidenz.

Das Land Bayern liegt heute bei 11,1 Fällen in der Inzidenz.