Bundespolizei vollzieht Fahrverbot und stellt Führerschein sicher


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Die Autofahrt eines Österreichers hat zwischen Sachrang und Aschau ein unvermitteltes Ende gefunden. Zu verdanken hatte der 46-Jährige sein vorzeitiges Tourende der Rosenheimer Bundespolizei. Die Beamten fanden bei der Überprüfung seiner Personalien heraus, dass der Man zu viele Punkte im Fahreignungsregister hatte. Er musste seinen Pkw abstellen und den Führerschein abgeben.


 

Bei der grenzpolizeilichen Kontrolle wies sich der Fahrzeugführer mit einem österreichischen Ausweis und einem deutschen Führerschein aus. Wie die Bundespolizisten mithilfe des Fahndungscomputers herausfanden, hatte er nicht nur einen Eintrag der Fahrerlaubnisbehörde des Landkreises Rosenheim. Auf seinem „Konto“ beim Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg hatten sich bis 2020 bereits mindestens acht Punkte angesammelt. Als Konsequenz dieses Punktestands war die Fahrerlaubnis ohne jede Anfechtungsmöglichkeit und mit sofortiger Wirkung einzuziehen. Das Fahrzeug musste auf einem Parkplatz stehenbleiben. Den Führerschein stellte die Bundespolizei sicher und leitete die Fahrerlaubnis der zuständigen Dienststelle der Landespolizei in Prien zu.