Ab Montag: Auch die sogenannte „Rampe“ am Wasserburger Altstadtbahnhof wird saniert - Bis Anfang September - Linienverkehr ebenfalls betroffen


Es geht weiter mit neuen Straßen-Baustellen: Auch an der westlichen Zufahrt zur Wasserburger Altstadt stehen jetzt umfangreiche Bauarbeiten an. Die sogenannte „Rampe“ am Altstadtbahnhof wurde im Juni 1991 eröffnet. 30 Betriebsjahre haben ihre Spuren hinterlassen. Die schadhaften Beläge und Betonkappen müssen saniert werden, um nachhaltige Schäden am Bauwerk zu verhindern.


Bereits am kommenden Montag, 19. Juli, beginnen die Arbeiten am oberen Ende der Rampe im Bereich der Münchner Straße.

Um eine barrierefreie Querungshilfe an der Einmündung der Neustraße errichten zu können, werden die Zufahrt zur Burg und die Neustraße voll gesperrt!

Die ersten Arbeiten werden zwei Wochen bis zum 30. Juli dauern, heißt es am heutigen Donnerstagnachmittag aus dem Wasserburger Rathaus.

In dieser Zeit bleibe die Rampe für den Verkehr noch ohne Einschränkungen offen. Eine direkte Fahrtmöglichkeit aus Richtung Burgau über die Burg zur Innbrücke sei allerdings nicht möglich. Die Verkehrsteilnehmer sollten deshalb möglichst gleich die Umgehungsstraße nutzen, so der Tipp.

Am 2. August beginnen dann die Arbeiten am Rampenbauwerk. Sie werden voraussichtlich bis Anfang September dauern.

Für diese Bauarbeiten muss die Rampe halbseitig gesperrt werden. Die Fahrbahn stadteinwärts bleibt als Einbahnstraße offen. Auch eine Fahrt über die Burg ist dann wieder möglich. Stadtauswärts wird der gesamte Verkehr über die Neustraße umgeleitet.

Begonnen wird mit den Arbeiten zunächst an der östlichen Brückenhälfte, ab 19. August ist dann die westliche Seite dran. Dann muss auch der dort befindliche Geh- und Radweg voll gesperrt werden. Die Radler von und zur Altstadt werden über den Schopperstattweg umgeleitet.

Betroffen von den Arbeiten ist auch der öffentliche Linienverkehr.

Zwar ist eine kleinräumige Umleitung gegeben und bewusst wurden die Arbeiten in die Sommerferien gelegt. Dennoch müsse mit kleineren Verzögerung gerechnet werden, zumal in Reitmehring ja derzeit eine weitere Umleitung erforderlich ist (wir berichteten).

Alle Autofahrer werden geben, die zusätzlichen Halteverbote in der Neustraße und am Bahnhofsplatz konsequent zu beachten, damit die umgeleiteten Linienbusse hier immer gut durchkommen. Auch der Lieferverkehr aus der Altstadt, beispielsweise Lkw, muss dieses Nadelöhr jederzeit gut passieren können.

Für Asphaltierungsarbeiten und die Fertiggestellung der neuen Querunghilfe könnten zudem kurzzeitige Vollsperrungen nötig werden, die zeitnah bekannt gegeben werden, heißt es heute.