Wie gut das tat und so vermisst seit eineinhalb Jahren: Grund- und Mittelschule hatten bei gemeinsamer Turnierwoche jede Menge Spaß


Spannende Wettkämpfe, begeisternder Einsatz, motivierende Zurufe. Wie sehr haben alle das vermisst im Sport-Unterrichtsalltag – seit nun mehr eineinhalb Jahren!


Umso schöner war es nun für die Franziska-Lechner-Schule in Edling, ihre erste Turnierwoche – Grund- und Mittelschule gemeinsam – mit vielen spannenden Wettkämpfen durchführen zu können.

Zwar musste dabei auf Abstände, Tragen der Masken und das Einhalten des Corona-Hygieneplans geachtet werden, jedoch kehrte in dieser Woche ein weiteres Stück Normalität zurück in die Edlinger Schule.

Unser Foto zeigt die so sportliche Klasse 6 a aus Edling, die … aber dazu mehr weiter unten im Text.

Passend dazu kam im Verlauf der Woche auch noch der Appell des Kultusministeriums, dass es wünschenswert wäre, eine Sportwoche für die Schüler durchzuführen, bevor es in die wohlverdienten Sommerferien gehe …

Während der Edlinger Turnierwoche war es besonders schön zu sehen, dass die Organisation nicht alleine in Lehrerhand lag, sondern auf viele Schultern verteilt werden konnte.

So agierten die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule stets als Schiedsrichter, Aufbauhelfer, Abholer und vieles mehr. Dabei zeigten alle ein tolles Engagement, um ihren Teil zum Funktionieren der Turnierwoche beizutragen. Ein großer Dank gilt hierbei allen voran den Klassen 3a, 6a und 7b.

Bereits in der Vorwoche war ein grundschul-internes Tischtennis-Turnier der Jüngsten veranstaltet worden, um ein „All-Star-Team“ für den ersten offiziellen Tag der Turnierwoche zu stellen.

Dieses junge „All-Star-Team“ mischte dann auch gehörig auf und erteilte einigen der Großen eine kleine Lehrstunde. Das Losglück hatte es dann jedoch nicht gut mit den Grundschülern gemeint, denn sie wurden bereits im Viertelfinale in das Duell mit den Lehrern geschickt.

Doch auch hier hielten sie sich wacker und brachten den ein oder anderen Pädagogen gehörig ins Wanken. Am Ende sollte es jedoch nicht ganz reichen. Trotzdem war es eine starke Leistung der Grundschüler, den Älteren so erfolgreich Paroli zu bieten.

Gegen Ende des Schultages kristallisierte sich dann das Finale heraus. Das Team 6a traf auf die Lehrer. Diese kamen dabei ordentlich ins Schwitzen, denn sie wurden sowohl mit Schmetterbällen, als auch mit tückischen Angaben ein ums andere Mal vor Probleme gestellt. Am Ende setzte sich das Team „Lehrer“ jedoch mit 4:1 durch und entschied den ersten Tag für sich.

Doch auch in dieser Turnierwoche sollte gelten – man sieht sich immer zweimal im Leben.

Aber nun erst einmal ein Tusch auf die 4b!

Am vergangenen Dienstag nun stand eine Sportart auf dem Programm, die bei vielen Kindern und auch Lehrern erst einmal für Fragezeichen sorgte – Fußballgolf.

Bereits seit einigen Jahren gibt es immer mehr Fußballgolf-Felder in der Region und so sollte diese Sportart auch an die Schüler weitergegeben werden. Ähnlich wie beim Minigolf galt es für die Burschen und Mädchen, den Ball durch oder an Hindernissen vorbei zum Ziel zu spielen.

Auf sechs Bahnen versuchten die Klassen in Kleingruppen ihr Glück und wussten dabei durchaus zu überzeugen.

Obwohl es für viele Schüler eine neue Sportart war, zogen diese schnell erste Erkenntnisse und entwickelten eine gute Technik für die Stationen. Am Ende sollte es zu einem hauchdünnen Ergebnis kommen, so dass die Klasse 4b sich mit einem Versuch weniger vor der Klasse 3a durchsetzte und sich so den Titel des Fußballgolf-Wettkampfes sichern konnte.

Ein kleines Trostpflaster für die 3a ergab sich jedoch noch aus der Einzelwertung, denn einem Schüler gelang es ebenso wie einem Schüler der Klasse 8a, den Parcour aus sechs Stationen mit nur neun Versuchen zu bezwingen – eine wirklich außergewöhnliche Leistung!

Während an den ersten beiden Tagen immer nur kleinere Gruppen der Klassen und generell auch nicht immer alle Klassen teilnahmen, durfte man sich am Mittwoch über die Teilnahme fast aller Schüler freuen.

Lediglich die Abschlussklassen konnten aufgrund der Vorbereitung auf die Prüfungen nicht mitmachen.

Auf dem Plan stand ein Mixed-Wettbewerb, bestehend aus einer Schnitzeljagd, einer Kraft und Quiz-Runde und Seilspringen. Dabei wurde die Klasse in Gruppen aufgeteilt, so dass jeder Schüler aktiv war.

Bei der Schnitzeljagd wurden die Schülerinnen und Schüler kreuz und quer durch die Schule geschickt und mussten passende Fragen (z.B. die Klassenleiter bestimmter Klassen nennen) beantworten und eine möglichst gute Zeit erreichen.

Bei der Kraft und Quiz-Runde beantwortete ein Großteil der Klasse kurze Fragen, während zwei Schüler ihre Muskelkraft an der Reckstange hängend unter Beweis stellten.

Die dritte Disziplin erforderte viel Ausdauer, denn die Schüler mussten dreimal je eine Minute Seil springen und möglichst viele Anschläge schaffen. Dabei bewies vor allem wieder die Grundschule ihr Können und so eroberte sich erneut die 4b, in allen Disziplinen brillierend, den Tagessieg, dicht gefolgt von den beiden fünften Klassen sowie der 8a.

Und dann: Völkerball – lieber Leser, du erinnerst dich …

Der gestrige, letzte Tag sorgte noch einmal für Emotionen pur und auch der Lautstärkepegel nahm im Vergleich zu den Vortagen nochmals zu.

Unter tosendem Applaus ihrer Klasse und anderer Mitschüler duellierten sich die dritten bis achten Klassen in einem Völkerball-Turnier.

Dabei starteten die Grundschüler und ermittelten zwei Klassen, die sich mit den Mittelschülern messen sollten. Es kam häufig zu engen Matches, die nicht selten erst in der Verlängerung entschieden werden konnten.

Am Ende des Tages waren es dann wieder die 6a und die Lehrer, die sich im Finale gegenüberstanden.Gelang eine Revanche zum Tischtennis-Ereignis?

Die 6a zeigte auf dem Weg ins Finale einen enormen Kampfgeist und setzte sich mehrmals gegen höhere Klassen durch und imponierte dabei nicht nur den eigenen Klassenkameraden. Das Finale, bestehend aus einem Hin- und Rückspiel sollte dann für Spannung pur sorgen.

Den Lehrern gelang es zwar das Hinspiel hauchdünn für sich zu entscheiden, allerdings war der Kampfgeist der 6a dann endgültig geweckt. Nach den beiden Niederlagen im Tischtennis-Finale und im Hinspiel holten sie noch einmal alles aus sich heraus und zwangen die Lehrer hochverdient in die Knie, so dass sie sich am Ende die Krone des Völkerballkönigs aufsetzen konnten.

Das Edlinger Lehrerkollegium und die Schüler hatten an der abwechslungsreichen Woche jede Menge Spaß!

Nun gilt es noch die Sieger der Turniere mit Preisen zu würdigen. Auch hierbei zeigten sich die Schüler im Namen der Klasse 5a als federführend, da die Bereitstellung und Organisation der Preise durch diese Klasse erledigt wurde.

Die Organisatoren bedanken sich für die tolle Teilnahme der Edlinger Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrer und sie freuen sich schon sehr, auf eine zweite Durchführung der Turnierwoche oder auf anderweitige, innerschulische Wettkämpfe …

Ein großer Dank geht an dieser Stelle auch an die Edlinger Firmen, die die Preise für die Turnierwoche gestellt haben!

dw