Huber Motorsport aus Albaching gewinnt mit Stefan Aust, Johannes Stengel und Nico Menzel beim vierten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie


Spannung vom Start bis ins Ziel: Beim vierten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) 2021 holte sich Huber Motorsport aus Albaching nach einem anfänglichen Rückschlag den Sieg in der Klasse SP9 Pro-Am.


Stefan Aust, Johannes Stengel und Nico Menzel brachten den Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 25 als Erste ihrer Klasse und auf einem starken, fünften Gesamtrang ins Ziel. 

Bereits im Qualifying am Samstagmorgen stellte Nico Menzel den GT3 R auf eine gute fünfte Gesamtstartposition. In der Klasse ging es von Rang zwei aus ins Rennen. Nach einem guten Start, bei dem Menzel direkt zwei Plätze gutmachte und sich auf Rang drei nach vorne schob, verteidgte er seine Position problemlos und konnte sogar nach vorne angreifen.

Bei einem erstklassigen Manöver wurde Menzel dann allerdings leider von einem Konkurrenten übersehen, berührt und drehte sich. Der Huber Motorsport-Pilot fiel einige Positionen zurück, machte sich aber direkt daran sich wieder nach vorne zu kämpfen und schaffte dies auch.

Den nächsten Stint übernahm Johannes Stengel, der bereits im vergangenen Jahr mit Huber Motorsport das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring in der SP7-Klasse gewinnen konnte. Stengel bestritt an diesem Wochenende sein erstes Rennen mit dem Porsche 911 GT3 R auf der Nordschleife und lieferte eine großartige Leistung ab, bevor er den Zuffenhausener Rennboliden an Schlussfahrer Stefan Aust übergab.

Im letzten Stint ging es dann noch einmal um alles, aber Aust ließ sich nicht unter Druck setzen. Mit fantastischen Rundenzeiten und ohne Fehler hatte er die Konkurrenz im Griff und fuhr nach vier Stunden als Erster der Klasse und auf Gesamtrang fünf über die Ziellinie.

Für die Teamkollegen im Porsche 911 GT3-Cup endete das vierte NLS-Wochenende dagegen mit einem Ausfall. Nachdem das Cup-Trio am Morgen den ersten Startplatz in der SP7 Klasse herausgefahren hatte, beendete eine Ölspur auf der Strecke das Rennen für Achim Thyssen, Hans Wehrmann und Klaus Rader leider vorzeitig.

Reinhard Huber, Teamchef: „Die NLS-Saison nach dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit einem Klassensieg fortzuführen ist großartig. Nach dem Dreher zu Beginn des Rennens sah es lange Zeit nicht nach einem Sieg aus, aber alle haben einen tollen Job und keine Fehler gemacht und so konnten wir am Ende doch als Erste über die Ziellinie fahren. Für unsere Cup-Besatzung ist der Ausfall natürlich sehr schade. Aber wenn man mit dem Auto auf Öl ausrutscht, ist man nur noch Passagier. Wir sind auf jeden Fall froh, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Das Wichtigste bei einem Unfall ist immer, dass es dem Fahrer gut geht.“

Als nächstes steht für Huber Motorsport der Double Header auf dem Programm. Vom 9. bis 11. Juli werden mit den Läufen 5 und 6 gleich zwei Rennen an einem Wochenende ausgetragen.