Zudem dort neuer Standort für das Staatliche Bauamt - Ackerfläche wird zu neuem Gewerbegebiet nahe des Gewerbegebiets „Schechen Nord“


Das als Gewerbegebiet geplante Areal südlich des Gewerbegebietes „Schechen Nord“ – zwischen der Bundesstraße 15 und der Bahnlinie Rosenheim /Wasserburg gelegen – wird derzeit noch als Ackerfläche genutzt: Um ein Gewerbegebiet in Nachbarschaft des bestehenden Gewerbegebiets „Schechen Nord“ verwirklichen zu können, wird der Geltungsbereich des Landschaftsschutzgebiets „Inntal Nord“ geändert.


Der Kreistag befürwortete jetzt einen entsprechenden Antrag der Gemeinde Schechen und beauftragte die Landkreisverwaltung, das gemäß Bayerischem Naturschutzgesetz notwendige Änderungsverfahren durchzuführen.

Offenbar steht bereits fest, wer sich in dem neuen Gewerbegebiet ansiedeln wird.

Wie Landrat Otto Lederer in der Sitzung sagte, suche das Staatliche Bauamt Rosenheim einen Standort für seine Straßenmeisterei und die Brauerei Flötzinger wolle dort ein Logistikzentrum realisieren.

Lederer warb für die vorgeschlagene Lösung, weil die Fläche verkehrsgünstig an der Bundesstraße 15 liegt und keine untergeordneten Straßen wie Kreis- oder Gemeindestraßen belastet werden.

Insgesamt sollen rund 6,5 Hektar herausgenommen werden. Als Ersatz sollen zwei Flächen mit insgesamt etwa 6,8 Hektar in das Landschaftsschutzgebiet neu einbezogen werden. Nach Auskunft von Otto Lederer sind diese naturschutzrechtlich höherwertig. Es handelt es sich um Grünland, Gewässer und gewässernahe Flächen an der Rott.