Ausstellung von Erich Baumgartner im Rathaus-Foyer zu besichtigen: „Ois, was ma so eigfoin is“ - Mit Buch-Veröffentlichung

Erich Baumgartner (78) – seine Lebensgeschichte ist gewürzt mit viel bayerischem Flair, Humor und Eigensinn. „Ois, was ma so eigfoin is“ ist eine Zusammenstellung von zahlreichen Erinnerungen, die sowohl erheitern, als auch zum Nachdenken anregen – und auch ganz besonders ein Stück Wasserburger Stadt- und Vereinsgeschichte von 1949 bis heute widerspiegeln. Die parallel zur Buch-Veröffentlichung aufgebaute Ausstellung mit Gemälden Baumgartners im Wasserburger Rathaus-Foyer ist nun endlich zu besichtigen:


Bedingt durch den Lockdown und die zeitweise dort untergebrachte Corona-Teststation war die Ausstellung bislang nicht öffentlich zugänglich. Seit dem gestrigen Montag kann sie aber nun zu den üblichen Öffnungszeiten des Wasserburger Rathauses besucht werden.


Das 270-seitige Buch des 78-jährigen Trägers der Joseph-Heiserer-Medaille ist zudem bei allen Wasserburger Buchhändlern und in der Touristinfo im Rathaus erhältlich.

Erich Baumgartner schreibt im Vorwort:

Viele dieser Anekdoten und Geschichten aus meinem Leben erzählte ich hauptsächlich während meiner häufigen langen Reisen nach Cugir in Rumänien, mit Fahrzeiten, die meistens zwischen vierzehn und sechzehn Stunden dauerten. Meine Mitfahrer waren immer sehr angetan davon, und ich wusste, mit viel Unterhaltung verging die Zeit schneller. Sie sagten, solche Erzählungen müsste man aufschreiben.

Also setzte ich mich hin – ich bin sowieso gerade wegen Bandscheibenvorfall mit meinen sonstigen Tätigkeiten außer Gefecht gesetzt – und schrieb meine Geschichten und Reiseerlebnisse auf. Aus dem Geschriebenen werdet ihr sicher entnehmen, dass ich durch und durch Wasserburger bin.

Meine Vereinstätigkeit bei der Stadtkapelle, Fremdenverkehrsverein, Ballesterschützen, Kirchenchor, Maria Rast, Schäfflertanzen, Musik- und Theaterverein Attel und sonst überall, wo ich gebraucht wurde, hat mir großen Spaß, Freude und auch Ärger bereitet.

Meine größte Freude war das Gelingen des Bürgerspiels mit dem dazugehörigen Schiffszug. Den Prognosen, die vorhergesagt hatten, dass so etwas in der heutigen Zeit nicht mehr machbar ist, haben wir das Gegenteil bewiesen. Nach dem Motto meines Lehrmeisters

„Ebs net geh´, gibt´s net“ …