... auch in den Schulen - Bayerns Regierung hat sich heute mit Experten beraten - Delta-Mutante stoppt weitere Lockerungs-Pläne im Freistaat


Trotz einer wirklich positiven Entwicklung der Corona-Infektionslage in Bayern und Deutschland wird es im Freistaat vorerst keine weiteren Lockerungen geben. Die Staatsregierung hat sich am heutigen Dienstag mit Fachleuten der Ludwig-Maximilians-Universität München beraten und deren Expertise eingeholt, sagte Staatskanzlei-Chef Florian Herrmann nach einer Kabinettssitzung in München, wie der Bayerische Rundfunk berichtet.


Es gehe nicht um Alarmismus oder Panikmache mit Blick auf die aus Indien stammende Delta-Variante – aber es seien genau deshalb nun keine weiteren Lockerungen denkbar. Auch nicht beim Thema Maskenpflicht.

Mit Blick auf Großbritannien sagte Herrmann, die Inzidenz sei in den vergangenen vier Wochen dort von 20 auf nun 70 gestiegen – obwohl dort 60 Prozent der Menschen bereits doppelt geimpft seien. Die Delta-Variante sei sehr viel ansteckender.

Mit Blick auf die Diskussionen um ein mögliches Ende der Maskenpflicht an den Schulen wiederum sagte der bayerische Kultusminister Michael Piazolo, man habe keine weiteren Beschlüsse in der Staatsregierung gefasst.

In Bayern sind bislang 132 Fälle der Delta-Variante bekannt geworden – im Landkreis Rosenheim zuletzt vier Fälle, wie im jüngsten Wochenbericht des Landratsamtes stand (wir berichteten).

Die bayerische Staatsregierung gibt zu bedenken, dass der Delta-Anteil bei den Corona-Infektionen innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit nun bereits von zwei auf zehn Prozent auch in Bayern gestiegen sei …

Quelle BR