Bei der M14 Oberbayerns im Blockwettkampf: Talent des TSV Wasserburg mit gleich fünf neuen, persönlichen Bestleistungen! Für die Deutsche der U16 qualifiziert


Coach Marinus Zimmer gratuliert Jakob Herzog zur starken leistung! Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen fanden gestern in Emmering bei Fürstenfeldbruck die Oberbayerischen Blockmeisterschaften der U16 statt. Mit Andrea Wimmer (2007, W14), David Baumann, Michael Schwarz, Jakob Herzog (alle 2007, M14) sowie U16-Starter Johannes Gaßner (2008, M13) nahmen fünf Leichtathlen des TSV 1880 Wasserburg teil. Betreut von den Trainern Marinus Zimmer und Jürgen Schwarz – und mit großem Erfolg von Jakob Herzog! Das Talent des TSV holte sich in der M14 Oberbayerns Vizetitel im Blockwettkampf Wurf. Mit insgesamt gleich fünf neuen, persönlichen Bestleistungen!


Sehr zur Freude der Coaches und seiner mitgereisten Eltern Gitti und Jakob Herzog. Mit 2.604 Punkten (56 Punkte hinter dem Sieger Julian Burghardt/MTV 1881 Ingolstadt) kann er fix mit der Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften der Jugend U16 Block im kommenden August in Markt Schwaben rechnen, sofern diese durchgeführt werden können.

Der gerechte Lohn für das Training unter besonderen Herausforderungen in den vergangenen Monaten während der Corona-Pandemie:

Nach anfänglicher Verzögerung (das Kampfgericht musste zunächst ein längeres Maßband besorgen) legte Jakob mit einem Stoß auf 10,29m mit der 4kg-Kugel los. Doch allzu lange konnte er sich über seine erzielte Weite nicht freuen – es ging direkt im Anschluss weiter zur Vorbereitung auf den 80m-Hürdensprint, eine Disziplin, in der Jakob bisher noch nicht sein volles Potential ausschöpfen konnte.

Doch nachdem in den vergangenen Trainings gezielt am rhythmischen Sprint zwischen den Hürden und am Anlauf an die erste Hürde gefeilt worden ist, steigerte er sich hier um beinahe eine Sekunde auf 13,19s und legte im anschließenden Diskuswurf-Bewerb (1kg) mit 37,62m nach.

Mit 12,84s im 100-Sprint und 5,35m im Weitsprung folgten weitere PBL und sichtlich erschöpft aber glücklich nahm Jakob schließlich bei der Siegerehrung seine Silbermedaille entgegen.

Weitere Ergebnisse:

Stabhochsprung-Talent Michael, Sohn von Trainer Jürgen Schwarz trat – ebenso wie Teamkollege David Baumann – bei der M14 im Block Sprint/Sprung an.

Beide starteten zunächst über die 80m-Hürden. Hier kam Michi mit 14,09s knapp an seine bisherige Bestleistung aus dem Kaderwettkampf in München im Mai (14,01s) heran. Für David war es der erste Wettkampf seit Langem und der erste Sprint über die für ihn höheren Hürden (0,83m). Die Lichtschranke stoppte seine Zeit bei 14,51s.

Weiter ging es zum Weitsprung. Mit 4,34m konnte Michi seine bisherige Bestleistung um 11cm steigern, David kam hier bei seinen verfügbaren drei Versuchen leider nicht über 3,91m hinaus – dabei konnte er in der Vergangenheit die Vier-Meter-Marke schon ohne Weiteres überspringen. Hier machte sich die fehlende Trainingspraxis (erst seit Kurzem kann am Badria wieder Weitsprung trainiert werden) bemerkbar.

Nach 45 Minuten Pause fanden beide Burschen sich bereits wieder auf dem Platz wieder, mit dem 600g-Speer im Anschlag. Resultat nach jeweils drei Würfen: 32,74m für Michi und 25,47m für David, beides neue PBL.

14,94s (David) und 14,03s (Michi) zeigte die Anzeigentafel nach dem 100m-Sprint an. Im abschließenden Hochsprung-Bewerb hieß es nochmal volle Konzentration auf einen dynamisch-aktiven Anlauf und einen reaktiven, kräftigen Absprung, um gute Höhen erzielen zu können. Einzig David konnte hier seine bisherige PBL um ein paar Zentimeter auf nun 1,38m steigern, Michi musste nach 1,41m die Segel streichen, 7cm unter Bestleistung. Es war zu erkennen, dass lediglich eine Hochsprungeinheit in den jüngsten Trainings für höhere Sprünge nicht ausreichend war.

Im Gesamtklassement belegte David mit 2.022 Punkten Rang 11 – Michi erzielte hier den 7. Platz mit 2.233 Punkten.

So – jetzt wär dann mal ein Eis recht: Coach Jürgen Schwarz mit den beiden Athleten David Baumann und Sohn Michi Schwarz!

Gerne hätte sich Andrea Wimmer gewünscht, dass Cousine Julia Pauker mit ihr zusammen den Block Lauf W14 bestreiten würde. Allerdings vereinbarten die Trainer mit Julia, dass sie aufgrund von hartnäckigen Muskelverspannungen in der Wade auf einen Start bei den Blockwettkämpfen besser verzichten sollte. Stattdessen startete sie am Samstag in Gräfelfing im Stabhochsprung (Bericht folgt).

Andrea wiederum, die ebenfalls tags zuvor in Gräfelfing an den Start ging, biss sich durch ihre Disziplinen und wurde aber leider nur 18. mit 1.762 Punkten.

Nach einem durchwachsenen Start beim Ballwurf (200g) mit 15,08m zeigte sie allerdings einen sehr guten Lauf über die 80m-Hürden und konnte mit ihren größeren Konkurrentinnen ohne Weiteres mithalten (15,43s – 7. Rang von 18 Teilnehmerinnen).

Auf die Ernüchterung im Weitsprung (leider nur 3,30m) folgte eine akzeptable Leistung von 15,08s im 100m-Sprint.Unser Foto zeigt sie ganz rechts im roten Shirt kurz vor dem Start …

Beim abschließenden 2.000m-Lauf lautete 9:26,81min das Resultat und Andrea war sichtlich erleichtert, nachdem sie nach fünf Stadionrunden das Ziel erreicht hatte.

„Alles easy – ich hab noch Körner“ muss sich wohl Johannes Gaßner (U14) gedacht haben, nachdem er einen Tag zuvor bei den U14-Kreismeisterschaften SOB in Feldkirchen-Westerham (Bericht folgt) bereits bei drei Disziplinen an den Start gegangen war und sich dennoch für einen Start bei den Oberbayerischen Ms im Block Lauf der M14 bei den älteren Athleten aufstellen ließ.

Immerhin zwei davon konnte er im Gesamtklassement mit 1.918 Punkten (Rang 11) hinter sich lassen. 14,35s (100m), 14,73s (80mHü), 28,50m (Ballwurf 200g – Foto), 3,84m (Weitsprung) sowie 7:20,42min (2.000m) waren seine Leistungen. In der finalen Disziplin über die 2.000m lief er mit neuer PBL bemerkenswerterweise auf Rang sechs …

Am 26. Juni gehen die jungen Wasserburger Leichtathleten wieder auf Medaillenjagd – hier finden in Erding die Oberbayerischen Meisterschaften in den Einzeldisziplinen statt.

mz