Mitglieder des neuen Regionalausschusses Rosenheim bestimmt

Die IHK für München und Oberbayern, größte Industrie- und Handelskammer in Deutschland, hat die Wahl ihres höchsten Gremiums, der IHK-Vollversammlung, sowie von 20 IHK-Regionalausschüssen abgeschlossen. In Stadt und Landkreis Rosenheim waren fast 29.000 Unternehmen aufgerufen, 21 Sitze im IHK-Regionalausschuss an 30 Kandidaten zu vergeben. Der Altersdurchschnitt aller Gewählten liegt bei 48,3 Jahren. Acht Kandidaten ziehen erstmals in den neu gewählten Ausschuss ein. 13 bisherige Mitglieder, die erneut kandidiert hatten, wurden wiedergewählt, unter ihnen auch der amtierende Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses, Andreas Bensegger.

Um die Wirtschaftsstruktur von Stadt und Landkreis repräsentativ abzubilden, kommen sieben Mitglieder des Regionalausschusses aus der Wahlgruppe „Industrie, Verkehr und Logistik“, fünf aus der Gruppe „Handel und Gastgewerbe“ sowie neun aus dem „Sonstigen Dienstleistungsgewerbe“. Die 21 Mitglieder setzen sich in den kommenden fünf Jahren ehrenamtlich für die Interessen der Wirtschaft im Raum Rosenheim ein. In seiner konstituierenden Sitzung am 10. Juni wird der IHK-Regionalausschuss seinen neuen Vorsitz wählen. Diese Person erhält automatisch einen Sitz in der IHK-Vollversammlung. Die vollständigen Wahlergebnisse sind unter www.ihkwahl2021.de einsehbar.

Von den sieben Direktkandidaten aus Stadt und Landkreis für die IHK-Vollversammlung, die von den rund 400.000 IHK-Mitgliedsunternehmen in ganz Oberbayern gewählt wird, konnten sich vier in ihren jeweiligen Wahlgruppen durchsetzen: Denise Schurzmann (Wahlgruppe „Herstellung von elektronischen und optischen Erzeugnissen“), Georg Dettendorfer („Verkehr Logistik und Postdienste“), Maximilian Mertens („Werbung und Marktforschung sowie wissenschaftliche und technische Dienstleistungen“) und Johann Bachmeyer („Gesundheits- und Sozialwesen“). Die IHK-Vollversammlung wählt am 30. Juni ihr neues Präsidium. IHK-Präsident Eberhard Sasse stellt sich nicht mehr zur Wahl.

Insgesamt kandidierten in Oberbayern fast 800 Vertreter aus der Wirtschaft für mehr als 400 ehrenamtliche Mandate, darunter 350 Sitze in den 20 IHK-Regionalausschüssen. Erstmals war die Online-Abgabe der Stimme möglich – diesen Weg nutzten ein Drittel aller Wähler. Die IHK-Wahl findet alle fünf Jahre statt.

Die IHK ist die gesetzliche Vertretung der gewerblichen Wirtschaft. Die Aufgabe der IHK ist es, das Gesamtinteresse der Gewerbetreibenden wahrzunehmen, für die Förderung der gewerblichen Wirtschaft zu wirken und rund 80 vom Staat übertragene öffentliche Aufgaben zu erfüllen.