Gemeinderat einigt sich auf Laternen für Wohn- und Gewerbegebiete


Haag soll einheitlich beleuchtet werden. Deshalb stellten die Kraftwerke Haag unterschiedliche Musterleuchten auf, unter denen sich der Gemeinderat seine Favoriten für Wohn- und Gewerbegebiete aussuchen konnte. Einige Straßenlaternen in Haag müssen erneuert werden, als Beispiel nannte Bürgermeisterin Sissi Schätz hier die Ortseinfahrt von Altdorf. Das nahm das Gremium als Anlass, grundsätzlich über unterschiedliche Leuchten zu sprechen und einheitliche Regelungen zu finden.
Stefan Högenauer (CSU) stelle bei einer Fahrt durch Haag regelmäßig fest, „wie viele verschiedenen Lampen“ dort stehen, die sich in der Optik aber auch im Farbton unterscheiden. Deshalb befürwortete er den Vorschlag, ein Konzept zu machen. So müsse auch nicht jedes Mal neu diskutiert werden.
Hans Urban (CSU) schlug außerdem vor, bei der Auswahl auf die einfache Reinigung der Leuchten zu achten. Auch dass sie durch warmweißes Licht insektenfreundlich sind, sei bedacht, erklärte die Bürgermeisterin und Christine Sax (Grüne) setzte auf dimmbare Lampen. Für Dr. Florian Haas (PWG) war wichtig, dass die Leuchten nicht blenden. Das sei „als Fußgänger nicht ganz so wichtig, aber als Fahrradfahrer und Autofahrer“ beeinträchtige es die Sicherheit.
Für die „Schaufahrt nach Haag“ von Altdorf schlug die Rathauschefin vor, die Straße mit Bergmeisterleuchten auszustatten. Dieser Vorschlag erhielt nur eine Gegenstimme von Seiten des Gremiums. Im Gewerbegebiet sollen, ebenfalls mit einer Gegenstimme, gerade technische Leuchten angebracht werden.
Für Neuerschließungen von Wohnbaugebieten standen vier Lampentypen zur Auswahl, die bei den einzelnen Abstimmungen alle keine mehrheitliche Zustimmung fanden und deshalb als abgelehnt galten. Bei einer erneuten Abstimmung zwischen den beiden Leuchten mit den meisten erhaltenen Stimmen, entschied sich der Gemeinderat mit zehn gegen fünf Stimmen für einen Leuchtentyp mit geradem Zylinder und Deckeln. Hier stellte Klaus Breitreiner (CSU) den Antrag, diese mit Opalglas auszustatten, was mit neun gegen sechs Stimmen beschlossen wurde. Auch die Pilzleuchten sollen nach einstimmigem Beschluss mit demselben Leuchtentyp ersetzt werden.