A93: In den vergangenen Tagen ist die Nachfrage nach Corona-Testungen an der Grenze stark gesunken

Die Arbeit des Corona-Schnelltestzentrums des Landkreises Rosenheim an der A93 am Grenzübergang Kiefersfelden ist beendet. Gestern war der letzte Tag, an dem hier Corona-Schnelltests durchgeführt wurden. In Absprache mit dem Bayerischen Innenministerium wird die Teststation in den kommenden Tagen abgebaut. In den vergangenen Tagen war die Nachfrage nach Testungen stark gesunken. Nachdem das Robert Koch Institut das Bundesland Tirol von der Liste der Virusvariantengebiete genommen hat, wurde in den darauffolgenden Tagen auch der pandemiebedingte Einsatz der Bundespolizei am Grenzübergang Kiefersfelden beendet.

Da das Corona-Schnelltestzentrum ein Back-up für die Grenzkontrollen war, sank damit die Nachfrage nach Schnelltests für den Grenzübertritt nach Deutschland. Seit dem 6. April ist bei der Einreise nach Deutschland ein negatives Testergebnis nicht mehr zwingend an der Grenze vorzulegen. Der negative Test kann für Personen mit festem Wohnsitz in Deutschland innerhalb von 48 Stunden nachgereicht werden.

 

Das Corona-Schnelltestzentrum an der A93 wurde am 14. Februar von der Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landkreises Rosenheim in Betrieb genommen. Es war innerhalb kürzester Zeit von BRK, Johannitern, THW, Malteser Hilfsdienst, Bergwacht und Feuerwehren vor Ort aufgebaut und eingerichtet worden. Zunächst führten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des BRK Kreisverband Rosenheim, der Ambulanz Rosenheim, der Wasserwacht und der DLRG die Corona-Schnelltests durch. Um die Einsatzkräfte vor Ort zu entlasten, unterstütze die Bundeswehr ab dem 19. Februar die Arbeit vor Ort.

 

Zu Spitzenzeiten wurde am Corona-Schnelltestzentrum an der A93 am Grenzübergang Kiefersfelden pro Tag bis zu 257 Testungen durchgeführt. Zuletzt bewegte sich die Zahl der Corona-Schnelltests im niedrigen zweistelligen Bereich.