Ein neuer Weg: Bürgermeister Josef Niedermeier will mit Senioren-Vertretern das Thema dringlichst voranbringen



Pfaffings Bürgermeister Josef Niedermeier will einen neuen Weg gehen zum „Wohnen im Alter“ in Pfaffing. Zusammen mit dem Seniorenbeauftragten, dem Seniorenbeirat und dem Arbeitskreis „Generationen“ möchte er das Thema nun dringlichst voranbringen. Das ist das Fazit aus der jüngsten Gemeinderatssitzung, in der es um einen Antrag des Seniorenbeauftragten und ÜWG-Gemeinderats Josef Rester zum seniorengerechten Bauen ging. Der zeigte sich damit äußerst zufrieden …


Konkret: Seit vielen Jahren geht es Josef Rester im Namen des Seniorenbeirats und auch im Namen des heimischen Vereins Bürgerhilfe um die Realisierung einer Wohnanlage für Senioren in der Pfaffinger Ortsmitte (wir berichteten mehrfach).
Dabei wird und wurde von ihm von Beginn an ein Grundstück favorisiert: Ein 3200 Quadratmeter großes, zentral in der Ortsmitte gelegenes Gemeinde-Grundstück an der Bürgermeister-Bodmeier-Straße (Foto).

Nach langer, erneuter Vorbereitung hatte Rester seinen Antrag nun in der jüngsten Sitzung noch einmal aus der Schublade geholt und neu gestellt. „Wohnen im Alter / Einheimischenmodell für Senioren“ hieß die Überschrift seines Anliegens.

Sein Antrag wurde aber mit 1:15-Stimmen abgelehnt.
Josef Rester nach der Sitzung: „Abgelehnt, da der Gemeinderat sich unter dem Begriff Einheimischen-Modell irgendwie nichts vorstellen konnte. Es wurde über den kompletten Antrag abgestimmt. Somit erfolgte auch keine Entscheidung darüber, ob die Wohnanlage durch die Gemeinde selbst gebaut wird oder nicht. Auch über das vom Seniorenbeirat favorisierte Grundstück an der Bürgermeister-Bodmeier-Straße erfolgte keine Entscheidung.“
Doch dass Bürgermeister Josef Niedermeier die Angelegenheit nun aber zur „Chefsache“ mache und das Thema nun dringlichst voranbringen wolle, dass gefiel dem Antragsteller Josef Rester. Dem entsprechenden Beschlussvorschlag des Rathauschefs Niedermeier stimmte auch er nämlich zu: „Das Abstimmungsergebnis war 16:0. Das heißt, auch ich habe dafür gestimmt – denn ich habe mein Ziel  erreicht. Die Gemeinde wird das Projekt ‚Wohnen im Alter‘ nun endlich auf die Beine stellen! Das vorgeschlagene Grundstück werde ich im Namen vieler Bürger weiter im Auge behalten.“ So sein Fazit gegenüber der Wasserburger Stimme.