Polizei lobt Kooperation des verursachenden Seglers - Menge gering

Ein kooperativer Segler – so die Polizei heute Nachmittag – meldete in Seebruck eine Öl-Verunreinigung im Hafen. Am gestrigen, späten Vormittag hatte der Segler offenbar durch das Ablassen von Bilgenwasser einen Ölfilm hinterlassen. Gegen 11.30 Uhr hatte ein Zeuge die Sichtung dieses Ölfilms unter den Steganlagen des Hafens, der in Richtung der Alz zu ziehen schien, gemeldet gehabt. Umgehend wurden zahlreichen Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Wasserrettung sowie der Wasserschutzpolizei und das Landratsamt verständigt.

Bei der anschließenden Suche im Hafenbereich und entlang der Alz konnte der Ölfilm zum Zeitpunkt des Eintreffens der Einsatzkräfte nicht mehr lokalisiert werden.

Der verantwortliche Bootsführer bemerkte, dass das Wasser durch normale Außenschmierung des Motors mit Motoröl verunreinigt war und er meldete den Vorfall selbst dann umgehend dem Hafenmeister und den Einsatzkräften vor Ort.

Nach erster Einschätzung sei bei der geringen Menge an Motoröl kein nachhaltiger Gewässerschaden zu erwarten. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen wegen einer Gewässer-Verunreinigung aufgenommen.

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