Nach Baustopp: Arbeiten zwischen Babensham und Irlham gehen nun weiter

Vor genau zwei Jahren war die Straße zwischen Babensham und Irlham schon einmal über mehrere Monate gesperrt – nun gehen die Sanierungsarbeiten an der Staatsstraße 2092 nach umfangreichen Neu- und Umplanungen weiter. Ab Montag, 7. September, gut zwei Monate lang bis zum 13. November ist der Abschnitt bei Griesmeier vollständig gesperrt – siehe Karte anbei. Die Sanierung des verbliebenen Abschnitts bis Schmalzöd solle dann, sobald es das Wetter nach der Winterpause zulasse, im Frühjahr 2027 folgen. Das heißt es am heutigen Mittwoch-Nachmittag vom Straßenbauamt.

Während der Arbeiten ist die Staatsstraße vollständig gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Wasserburg über die B 304 und über die St 2357, die RO 35, die RO 39 sowie die MÜ 44 zurück nach Unterreit auf die St 2092. In der Gegenrichtung erfolgt die Umleitung entsprechend.

Notwendig wurden die weiteren Planungen, weil der Baugrund der Staatsstraße deutlich schlechter sei, als nach den Voruntersuchungen angenommen werden konnte. Ohne eine zusätzliche, aufwändige Verbesserung des Straßenunterbodens sei die geplante Sanierung und der Ausbau der St2092 nicht durchzuführen. Das Staatliche Bauamt Rosenheim entschied sich deshalb für einen Baustopp, um die Straße befahrbar zu halten (wir berichteten).

Gleichzeitig wurden weitere Bodenerkundungen sowie Neu- und Umplanungen beauftragt, um den notwendigen Ausbau und die Sanierung der Staatsstraße realisieren zu können. Diese zusätzlichen Planungen sind jetzt abgeschlossen.

In dem rund ein Kilometer langen Abschnitt müssen etwa 20 Zentimeter Trag-, Binder- und Deckschicht der bisherigen Straße ausgetauscht werden. Das ist deutlich mehr als sonst üblich. Zusätzlich muss der Untergrund verstärkt werden, um ein Absetzen der Straße dauerhaft zu verhindern. Auch die Straßenentwässerung muss komplett erneuert werden. An den Stellen, an denen die Straße sehr schmal ist, wird die Straße auf bis zu sechs Meter verbreitert. Zusätzlich werden Kurvenverläufe entschärft. Das bringe eine deutliche Verbesserung für den Begegnungsverkehr, so das Amt.

Bis Freitag, 13. November, solle in diesem Bereich alles fertig werden – im Frühjahr 2027 gehe es dann weiter.

Die Zufahrt für die Anwohnerinnen und Anwohner sei während der Vollsperrung so weit wie möglich sichergestellt. Die beauftragte Baufirma informiere mit Flugblättern über die entsprechenden Zufahrts-Möglichkeiten und den Bauablauf.

Die Kosten für die Sanierung zwischen Schmalzöd und Griesmeier belaufen sich auf rund 1,65 Millionen Euro. Diese trägt der Freistaat Bayern. 

Fotos: Staatliches Bauamt Rosenheim 

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