Polizei-Bilanz zum Echelon-Festival 2026 in Mietraching bei Bad Aibling

Über 30.000 Besucher reisten zum Wochenende auch in diesem Jahr wieder zum ehemaligen US‑Kasernengelände nach Mietraching, um bei heißen Temperaturen zu feiern. Ziel der eingesetzten Kräfte war es, eine reibungslose und sichere An‑ und Abreise zu gewährleisten, den Aufenthalt auf dem Gelände zu sichern und Beeinträchtigungen für Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten. Gleichzeitig wurden Verstöße während der Veranstaltung unterbunden und verfolgt.
Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd setzte für diesen Großeinsatz auch dieses Jahr wieder das erfahrene Einsatzleiter-Duo, Polizeioberrat Johann Brumbauer von der Polizeiinspektion Bad Aibling und dessen Vertreter, Polizeihauptkommissar Markus Jerger von der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim ein.
Das bewährte Verkehrs‑ und Sicherheitskonzept kam auch 2026 erneut zur Anwendung. In enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizei, der Stadt Bad Aibling, dem Landratsamt Rosenheim, dem Hauptzollamt, dem Rettungsdienst, den Feuerwehren, dem Veranstalter und dem eingesetzten Sicherheitsdienst gelang es, den Ablauf weitgehend störungsfrei zu gestalten. Es waren Einsatzkräfte verschiedener Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, Unterstützungskräfte der Bereitschaftspolizei und des Polizeipräsidiums München sowie anderer Behörden vor Ort. Zu Spitzenzeiten waren über 150 Kräfte im Einsatz.
Aus polizeilicher Sicht kam es überwiegend zu einem ruhigen und friedlichen Verlauf des Festivals. Wie bei Veranstaltungen dieser Größenordnung zu erwarten, wurden allerdings auch einzelne Straftaten und Ordnungswidrigkeiten registriert.
Wie in den Jahren zuvor bildeten Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz den Schwerpunkt der Feststellungen. Die eingesetzten Drogenfahnder stellten verschiedene verbotene Substanzen wie Kokain, Amphetamin, XTC, LSD, Marihuana, Haschisch und verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente sicher. 54 Ermittlungsverfahren und Anzeigen wurden diesbezüglich eingeleitet.
Der Rettungsdienst verzeichnete insgesamt 345 Einsätze, die primär auf die Hitzeeinwirkung sowie auf den Konsum von Alkohol und anderer berauschender Mittel zurückzuführen waren. Zehn Personen mussten in die umliegenden Krankenhäuser gebracht werden.
Größere Sicherheitsstörungen und erhebliche Zwischenfälle blieben aus und die beiden Einsatzleiter der Polizei, Johann Brumbauer und Markus Jerger, blicken zufrieden auf das Echelon 2026 …
Schaufenster

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