Fürs Ehrenamt bei Wasserwacht und Bergwacht: BRK-Präsident besuchte Kreisverband

Hier sind alle auf dem Weg zur Wasserwacht-Station am Luegsteinsee: Einen besonderen Besuch durfte der BRK-Kreisverband Rosenheim jetzt begrüßen. Mit BRK-Präsident Hans Michael Weisky sowie den beiden Vizepräsidenten Mechthilde Wittmann und Andreas Hannah-Krahl war die gesamte Präsidiumsspitze des Bayerischen Roten Kreuzes zu Gast. Ein Besuch in dieser Konstellation ist außergewöhnlich und stellte für den BRK-Kreisverband Rosenheim eine besondere Wertschätzung dar.

Im Mittelpunkt des Besuchs stand das ehrenamtliche Engagement der Wasserwacht und Bergwacht in der Region. Gemeinsam mit Vertretern des BRK-Kreisverbandes informierte sich das Präsidium vor Ort über die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen der beiden Gemeinschaften.

An der Wasserrettungs-Station am Luegsteinsee erhielten die Gäste einen Einblick in die Arbeit der Wasserwacht Oberaudorf. Gerade in den Sommermonaten zeigt sich dort, wie wichtig die Präsenz gut ausgebildeter ehrenamtlicher Einsatzkräfte ist. Neben der Absicherung des Badebetriebs gehören auch die schnelle Hilfe bei Notfällen und die Wasserrettung zum Einsatzspektrum.

Anschließend stand die Arbeit der Bergwacht Oberaudorf im Fokus. Mit Wildbarren, Brünnstein und Sudelfeld umfasst ihr Einsatzgebiet stark frequentierte Berg- und Freizeitregionen. Die Bergwacht ist dort bei unterschiedlichsten Notlagen gefordert – vom Wander- und Freizeitunfall bis hin zu komplexen Rettungseinsätzen in schwierigem Gelände.

Das Foto zeigt von links

Andreas Hanna-Krahl (MdL und BRK-Vizepräsident), Andreas Kunert (Kreiswasserwacht Rosenheim),

Daniela Ludwig (MdB und Vorsitzende BRK-Kreisverband Rosenheim), Benny Wunder (Kreisbereitschaft Rosenheim),

Philipp Seiwald (Wasserwacht), Mechthild Wittmann (MdB und BRK-Vizepräsidentin),

Josef Hunger (Bergwacht und 2. stellvertretender Vorsitzender BRK-Kreisverband Rosenheim),

Hans-Michael Weisky (BRK-Präsident), Freddy Eisner (stellvertretender Vorsitzender BRK- Kreisverband Rosenheim),

Direktor Martin Schmidt (Kreisgeschäftsführer), Markus Anker (Bergwacht und Mitglied im Vorstand des BRK-Kreisverband Rosenheim),

Birgit Knobloch (Wohlfahrts- und Sozialarbeit sowie Mitglied im Vorstand des BRK-Kreisverband Rosenheim) und

Anton Wendlinger (Bereitschaftsleiter Bergwacht Oberaudorf).

Die zahlreichen Bade- und Bergunfälle des Sommers 2026 unterstreichen die Bedeutung dieser ehrenamtlichen Strukturen. Hinter der jederzeit verfügbaren Hilfe stehen umfangreiche Ausbildungen, regelmäßiges Training und viele Stunden ehrenamtlichen Engagements.

„Dass uns der Präsident und beide Vizepräsidenten gemeinsam in unserem Kreisverband besuchen, ist für uns alles andere als selbstverständlich. Einen Besuch der gesamten Präsidiumsspitze in dieser Form haben wir im BRK-Kreisverband Rosenheim bislang noch nicht erlebt. Das ist für unseren Kreisverband eine besondere Ehre“, betonte Kreisgeschäftsführer Martin Schmidt.

Auch die Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes Rosenheim, Daniela Ludwig, würdigte die Bedeutung des Besuchs: „Wir verstehen diesen gemeinsamen Besuch als große Wertschätzung für die Arbeit, die tagtäglich in unserem Kreisverband geleistet wird. Mein besonderer Dank gilt dabei den vielen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und ihre Freizeit dafür einsetzen, anderen in Not zu helfen. Dieses Engagement ist für unsere Region von unschätzbarem Wert.“

Neben den Einblicken in die praktische Arbeit bot der Besuch Gelegenheit zum persönlichen Austausch über die aktuellen Herausforderungen des Ehrenamts und die Rahmenbedingungen für einen leistungsfähigen Bevölkerungsschutz. Dabei wurde deutlich, welchen Stellenwert starke, ehrenamtliche Strukturen gerade in einer touristisch hoch frequentierten Region wie dem Landkreis Rosenheim haben.

Für den BRK-Kreisverband Rosenheim war der gemeinsame Besuch von Hans Michael Weisky, Mechthilde Wittmann und Andreas Hannah-Krahl daher nicht nur eine besondere Ehre, sondern zugleich ein wichtiges Zeichen der Anerkennung für die Arbeit der zahlreichen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte in der Region.

 

 

 

 

 

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