Bürger sollen besser informiert werden: Neue Microsite zur Gestaltungssatzung vorgestellt
Die Stadt Wasserburg hat ein neues Informationsangebot gestartet, das die Gestaltungssatzung der Altstadt für jedermann verständlich macht. Über eine Microsite, eine illustrierte Broschüre und Infomaterialien werden die baulichen Regeln und Besonderheiten anschaulich erklärt. Das neue Angebot bietet allen Interessierten einen unkomplizierten Einblick in die Stadtentwicklung (wir berichteten).
Wasserburgs Altstadt zählt zu den besonders gut erhaltenen historischen Stadtbildern in der Region. Ihre mittelalterlichen Strukturen, die besondere Insellage und die vielfältige historische Bausubstanz prägen bis heute das Erscheinungsbild der Stadt. Die Gestaltungssatzung unterstützt dabei, dieses gewachsene Stadtbild zu erhalten und gleichzeitig zeitgemäße Entwicklungen zu ermöglichen.
„Unsere Altstadt lebt vom Zusammenspiel vieler einzelner Details. Nur wenn diese aufeinander abgestimmt sind, bleibt das besondere Erscheinungsbild Wasserburgs erhalten“, erklärt Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann. Die Gestaltungssatzung gibt Eigentümern, Planenden und Interessierten Orientierung, wie bauliche Veränderungen im Einklang mit der historischen Substanz umgesetzt werden können.
Die neue Microsite zeigt die Inhalte der Satzung mit Bildern, Grafiken und verständlichen Erläuterungen. Neben Fragen zum historischen Erscheinungsbild, beispielsweise wie ein gefaltetes, niedriges Grabendach oder ein Pultdach aussieht, werden auch aktuelle Themen wie Klimaschutz, energetische Sanierung und der Einsatz erneuerbarer Energien aufgegriffen.
Entstanden ist das Informationsangebot in Zusammenarbeit mit dem Stadtplanern Jochen Gronle vom „Plankreis“ und Martin Späth von „Heiler Späth“, sowie dem Büro für Gestaltung Frank Abele mit Veronica Mayr und Frank Abele. Die Inhalte wurden außerdem mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und der Unteren Denkmalschutzbehörde abgestimmt.
Die derzeitige Gestaltungssatzung selbst ist seit 2023 in Kraft. Mit der neuen Microsite möchte die Stadt das Bewusstsein für die Einzigartigkeit der historischen Altstadt weiter stärken und die Informationen für möglichst viele Menschen zugänglich machen.
Die Microsite, Broschüre, Postkarte und Plakat wurden im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“ mit Mitteln des Bundes und des Freistaats Bayern gefördert.
Weitere Informationen gibt es unter www.schoenes-wasserburg.de
Unser Bild zeigt von links Frank Abele, Martin Späth, Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann, Bürgermeister Bastian Wernthaler, Jochen Gronle und Veronica Mayr.
Schaufenster


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