Thomas Helbig stellt seine Werke beim Wasserburger Kunstverein aus

Thomas Helbig ist Maler und Bildhauer. 1967 in Rosenheim geboren, lebt nach Aufenthalten in München und London seit Längerem in Berlin und er ist bekannt dafür, dass sich seine künstlerischen Bilder und Objekte stets zwischen der Figuration einerseits und ihrer Abstraktion andererseits bewegen. Seine Werke sind international in zahlreichen Sammlungen vertreten. Jetzt werden sie beim AK68 gezeigt.

Helbig vereint in seiner künstlerischen Arbeit Elemente aus der Kunstgeschichte ebenso wie Volkskunst, aber auch Populärkultur miteinander.

Bei Helbigs Arbeiten kann man den Eindruck gewinnen, dass sich eine bewusste Zerstückelung der Objekte in den Vordergrund drängt.Plastische Körperteile aus der Spielzeugwelt wie zum Beispiel Bein, Kinderfuß oder Finger werden in die künstlerischen Objekte integriert, förmlich hineindrapiert, wie es Cora Waschke einfühlsam formuliert hat.

Es ist schon etwas Besonderes, wenn der AK 68 solch einen Künstler für eine Ausstellung in Wasserburg gewinnen konnte.

Am heutigen Samstag, 9. Mai, 18 Uhr, wird die Vernissage zu der Ausstellung in den Räumlichkeiten der „Alten Polizei“ am Kaspar-Aiblinger-Platz statt. Sie ist dann noch bis zum 7. Juni zu sehen, und zwar immer donnerstags, freitags, samstags und sonntags von 13 bis 18 Uhr.

PETER RINK

 

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