CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig nimmt Stellung

Die Städtebauförderung sei für Stadt und Landkreis Rosenheim eine Erfolgsgeschichte. So freut sich heute die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig, zum bevorstehenden „Tag der Städtebauförderung“ am kommenden Samstag, 9. Mai.

In zehn Jahren – von 2016 bis 2025 – flossen aus dem Bund-Länder-Programm mehr als 29,4 Millionen Euro Zuschüsse an 17 Städte und Gemeinden in der Region.

Die größte Förderung erhielt dabei – nach der Statistik des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen mit 12,3 Millionen die Stadt Rosenheim. Gefördert wurden hier beispielsweise die Soziale Stadt, die Entwicklung der Altstadt Ost und das Bahnhofsareal.

Die Stadt Kolbermoor erhielt in den zehn Jahren vom Bund im Rahmen der Städtebauförderung rund 5,8 Millionen Euro. Das Geld floss unter anderem in die Sanierung und Entwicklung des Stadtkerns und in die ehemalige Spinnerei.

Die Gemeinde Raubling profitierte mit Bundeszuschüssen in Höhe von 2,12 Millionen Euro. Damit investierte sie im Rahmen der Sozialen Stadt in die ehemalige Arbeitersiedlung Papierfabrik und in die nachhaltige Entwicklung des Ortskerns.

Nach Bad Endorf flossen 1,64 Millionen Euro und nach Bad Aibling 1,44 Millionen Euro an Zuschüssen.

„Wie erfolgreich die Städtebauförderung ist, sieht man in den Städten und Gemeinden deutlich“, betont Ludwig. „Man denke nur an die Aufwertung der Altstadt Ost in Rosenheim, an das Spinnereigelände in Kolbermoor, aber beispielsweise auch am Umbau der Karfreit-Kaserne in Brannenburg oder an den Umbau des US-Kasernen-Areals in Bad Aibling. Ich bedanke mich bei unseren kommunalen Mandatsträgern für das Engagement und die Teilnahme am Programm. Die Städtebauförderung hat für unsere Region eine enorme kulturelle, wirtschaftliche und soziale Bedeutung.“

Die Städtebauförderung ist ein gemeinsames Programm von Bund und Ländern. Sie umfasst die Programme „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“.

Nach Angaben des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen konnten seit 1971 mit der Städtebauförderung von Bund und Ländern mehr als 12.500 Maßnahmen in rund 4.000 Kommunen bundesweit gefördert werden. Allein der Bund hat hierfür seit 1971 ca. 23,9 Milliarden Euro bereitgestellt.

„Diese Bilanz ist beeindruckend und freut mich als heimische Wahlkreisabgeordnete sehr“, so Ludwig. „Das Programm ist ein wichtiges Element der Stadtentwicklung, dient aber auch in kleineren Gemeinden zur Weiterentwicklung oder Umgestaltung des Ortskerns. Damit fördern unsere Kommunen das soziale Leben und Werten ihren Ort erheblich auf.“

Mit der Aufstockung der Bundesmittel von 790 Millionen Euro auf eine Milliarde Euro im aktuellen Förderjahr 2026 werde die Erfolgsgeschichte der Städtebauförderung fortgeschrieben. Bis 2029 ist ein Anstieg auf rund 1,6 Milliarde Euro vorgesehen. Das entspricht einer Verdopplung der Bundesmittel gegenüber 2025.

Foto: WS-Archiv

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