Zwischen Rosenheim und München kommt es ab Mitte Juni zur erheblichen Beeinträchtigung

Bahnfahrer, bitte schon mal vormerken: Zwischen Rosenheim und München kommt es im Bahnverkehr ab dem 14. Juni zu erheblichen Beeinträchtigungen.

Betroffen ist die Strecke zwischen dem Hauptbahnhof München und Rosenheim. Dabei wird jedoch nicht dort saniert – sondern in Ostbayern.

Ab dem 14. Juni beginnen die Arbeiten am Abschnitt von Obertraubling (Landkreis Regensburg) nach Passau. Damit verbunden ist eine weitgehende Vollsperrung der Strecke, die Umleitungen nötig macht, wie der Bayerische Rundfunk berichtet.

Einige der Züge werden über Teile der Linie München-Rosenheim umgeleitet. Da für die zusätzlichen Züge jedoch kein Platz ist, werden andere Fahrten ein halbes Jahr lang vom Fahrplan gestrichen.

Auf der Linie München-Rosenheim-Kufstein (RB 54 der Bayerischen Regiobahn) wird vom 14. Juni bis zum 12. Dezember jede zweite Fahrt entfallen, teilt die Bayerische Eisenbahngesellschaft mit.

Insgesamt sollen zwischen Obertraubling und Passau 120 Kilometer Gleise, 140 Weichen und 90 Kilometer Oberleitungen sowie mehrere Stellwerke erneuert oder instand gesetzt werden. Acht Bahnhöfe werden modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Diese Arbeiten sollen bis zum Frühjahr 2027 dauern.

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft empfiehlt den Fahrgästen, auf die Linie München-Rosenheim-Salzburg (RE 5 der Bayerischen Regiobahn) auszuweichen. Diese Züge werden alle zwei Stunden einen zusätzlichen Halt in Grafing-Bahnhof einlegen, wo Anschluss zum Schienenersatzverkehr der RB 54 besteht. Die Busse halten in Aßling, Ostermünchen und Großkarolinenfeld.

Neben Pendlern werden auch Schüler die Einschränkungen auf der Strecke spüren. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft kündigt an, dass ab dem 14. Juni einige Schülerzüge des RE 5 mittags entfallen werden und zwar zwischen Rosenheim, Prien, Traunstein und Freilassing. Auf einzelnen Abschnitten wird hier Schienenersatzverkehr mit Bussen angeboten.

Quelle: BR

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