Gemeinderat einigte sich gestern darauf: Zahl der Bauabschnitte bei Kläranlage verändert
Es werde wegen des Iran-Krieges eine Kostensteigerung von fünf bis zehn Prozent prognostiziert – bei einem Fünf-Millionen-Projekt sei das eine Menge Geld, so der Rotter Bürgermeister Daniel Wendrock gestern Abend bei der Gemeinderatssitzung. Es ging um die Sanierung und Erweiterung der Kläranlage und hier ging es – genauer gesagt – um die Freigabe für das Ausschreibungs-Paket zum ersten Bauabschnitt von bislang insgesamt zwei geplanten.
In eine Glaskugel schauen, das könne niemand, so der Bürgermeister. Aber das Hauptthema seien die hohen Energie-Kosten.
Es sei sinnvoll, erst nur alles rund um die Erdarbeiten auszuschreiben mit Vergabe im Juni – also das alles, was vor dem kommenden Winter erledigt werden muss. Angesetzte Kosten hierfür: Rund 240.000 Euro.
Man wolle bei der hohen Gesamtsumme des Vorhabens nichts riskieren und verschiebe die anderen Ausschreibungen zum Projekt Kläranlage nun lieber um ein paar Monate nach hinten. Sebastian Mühlhuber von der CSU befand den Vorschlag als gut und Max Zangerl von den Bürgern für Rott fragte nach, ob denn die Höhe der Förderung darauf keinen Einfluss haben werde. Wendrock bestätigte das: Die Förderung bleibe.
Deshalb hat das Gremium – im Bild von gestern Abend die CSU-Fraktion im Rotter Gemeinderat – nun umentschieden: Es werden drei Bauabschnitte bei der Kläranlage in Rott mit der entsprechenden ersten Ausschreibung. Der Beschluss war einstimmig.
Foto: Renate Drax
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