Ab sofort sind Termine auf einer digitalen Plattform zu finden

Termine zu Eltern-Kind-Gruppen, zu Vorträgen, Workshops oder offenen Treffen, zu Beratungs- und Hilfsangeboten in der Region für Familien sind ab sofort gebündelt auf einer digitalen Plattform zu finden. In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses gestern haben Landrat Otto Lederer, die Leiterin des Kreisjugendamtes Sabine Stelzmann und Familienbildung-Koordinator Frank Wiens die Plattform www.familienleben.landkreis-rosenheim.de offiziell freigeschaltet.

Zudem werden auf der Seite geprüfte Artikel zu Fragen rund um das Familienleben sowie Videos, Downloads oder Notfallnummern zur Verfügung gestellt. Die als Familien-App vorgestellte Seite ist technisch als Plattform gestaltet worden, so dass sie nicht nur auf Smartphones und Tablets funktioniert, sondern auch auf einem normalen PC oder einem Laptop. Ein Vorteil ist dabei auch, dass die Inhalte – im Gegensatz zu einer herkömmlichen App – über Suchmaschinen gefunden werden können.

Diese neue digitale Plattform aus dem Kreisjugendamt des Landkreises ist eine Antwort auf eine im Jahr 2024 durchgeführte landkreisweite Befragung von Eltern. Zwei Drittel hatten damals angegeben, sich nicht gut über Angebote der Familienbildung informiert zu fühlen und diese deshalb auch nicht wahrzunehmen. Auch Fachkräfte hatten den Wunsch formuliert, gut aufbereitete und verlässliche Informationen vom Kreisjugendamt zu bekommen. Dieses Feld sollte nicht beliebigen Influencern überlassen werden, hieß es.

In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses wurde zudem bekannt, welche Träger die geplanten Familienstützpunkte betreiben sollen. Für den Standort im südlichen Inntal konnte das Caritas Zentrum Rosenheim gewonnen werden und für den nordöstlichen Bereich im Landkreis der AWO Kreisverband Rosenheim-Miesbach. Ziel ist, beide Familienstützpunkte noch in der ersten Jahreshälfte zu eröffnen.

Die Familienstützpunkte sind Teil eines Konzepts für den Bereich Familienbildung, das der Landkreis Rosenheim im vergangenen Jahr beim Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales eingereicht hatte. Er ist damit offiziell in das Förderprogramm „Förderung der strukturellen Weiterbildung kommunaler Familienbildung und von Familienstützpunkten“ aufgenommen worden.

Foto: Landratsamt Rosenheim

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