Unsere gute Nachricht: Starkes Projekt einer 7. Klasse in Eiselfing für die Frühchen-Station
Mit viel Engagement, Kreativität und Teamgeist hatte die 7. Klasse der Mittelschule in Eiselfing ein Projekt für den guten Zweck auf die Beine gestellt – als besonderen Pausenverkauf an der Schule in der Vorweihnachtszeit. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – eine stolze Spendensumme von 400 Euro kam zusammen.
Das Geld wurde nun an die Frühchen-Station des RoMed-Klinikums in Rosenheim übergeben. Stellvertretend für die ganze Klasse überreichten die Schüler Leni Stemmer, Ceyla Denk und Philipp Mayer die Spende persönlich an Oberärztin Melanie Saler von der RoMed-Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Rosenheim. Der Neonatologin war die Freude deutlich anzusehen: „Es ist ein beeindruckendes Engagement, das die Schüler mit ihrem gemeinsamen Projekt gezeigt haben. Dass der Erlös den Frühchen zugutekommt, freut mich persönlich ganz besonders und dafür danke ich von Herzen.“
Zum Foto:
Große Freude herrschte bei der Spenden-Übergabe mit von links
Gesundheits- und Krankenpflegerin Susanne Stemmer mit Leni Stemmer, Ceyla Denk, Oberärztin Melanie Saler und Philipp Mayer.
Im Rahmen des WiB-Unterrichts (Wirtschaft und Beruf) hatten die Eiselfinger Schülerinnen und Schüler die Planung und Verantwortung für alle Schritte – von der Ideenfindung über die Organisation und Preisgestaltung der selbst hergestellten Produkte bis hin zur Abrechnung von Einnahmen und Ausgaben.
Die enge, fächerübergreifende Zusammenarbeit erwies sich als besonders lernwirksam:
Im Kunstunterricht gestalteten die Jugendlichen liebevoll Weihnachtskarten, bedruckten Plätzchentüten mit verschiedenen Drucktechniken und entwarfen ansprechende Preisschilder.
Im Fach Ernährung und Soziales wurden mit großem Einsatz unterschiedliche Plätzchensorten gebacken.
Alle Schülerinnen und Schüler brachten dabei ihre individuellen Stärken ein.
Der weihnachtliche Pausenverkauf in den letzten Schultagen vor den Ferien bildete schließlich das Highlight.
Für die Klasse war dies eine schöne Bestätigung, denn der große Zuspruch aus der Schulgemeinschaft zeigte deutlich, wie gut ihre Arbeit ankam.
Nach sorgfältiger Verrechnung aller Kosten stand die erfreuliche Spendensumme von 400 Euro fest. Mit dieser Spende möchte die Klasse die wichtige Arbeit der
Frühgeborenen-Intensivstation am RoMed-Klinikum Rosenheim unterstützen und ein Zeichen der Solidarität setzen.
Bei der Entscheidung wohin die Spende gehen soll, mag es durchaus
eine Rolle gespielt haben, dass die Mutter von Leni Stemmer seit vielen Jahren als
Gesundheits- und Krankenpflegerin auf der Frühgeborenen-Intensivstation tätig ist. Das
Projekt zeigt eindrucksvoll, wie fächerübergreifender Unterricht, praktisches Lernen und
soziales Handeln erfolgreich miteinander verbunden werden können.
Foto: RoMed-Kliniken
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