Basketball: Vor heimischer Kulisse deutlicher Sieg der Wasserburger Bundesliga-Damen
Mit einem auch in dieser Höhe verdienten 86:42-Heimsieg gegen die KuSG Leimen hat der TSV Wasserburg seine starke Form bestätigt und den nächsten deutlichen Erfolg in der Badria eingefahren. Vor heimischer Kulisse ließ das Team von Head-Coach Danijel Brankovic nach kurzer Anlaufphase keinen Zweifel daran, wer an diesem Abend das Spiel bestimmen würde. Neseya Parker-Williams gelangen dabei alleine 33 Punkte, 15 Rebounds, drei Assists, drei Blocks …
Dabei begann die Partie zunächst ausgeglichen. Bis zur 3. Minute konnten die Gäste aus Leimen das Spiel offen gestalten und lagen beim Stand von 6:5 nur knapp zurück. Doch anschließend übernahm Wasserburg zunehmend die Kontrolle. Mit einem energischen 14:2-Lauf setzten die Gastgeber ein erstes Ausrufezeichen und zogen bis zur 9. Minute auf 20:7 davon. Das erste Viertel endete mit einer 21:9-Führung für Wasserburg.
Im zweiten Abschnitt fanden die Gäste besser ins Spiel. Leimen hielt nun deutlich besser dagegen und konnte das Viertel ausgeglichen gestalten. Wasserburg ließ defensiv etwas nach, blieb offensiv jedoch konstant und verteidigte den Vorsprung souverän. Zur Halbzeit stand es 40:26 – ein komfortabler, aber noch nicht vorentscheidender Abstand.
Wie schon in der Vorwoche gegen Dillingen legten die Innstädter nach der Pause jedoch einen Gang zu. Das dritte Viertel wurde zur Demonstration der eigenen Stärke. Mit hohem Tempo, variabler Offensive und konsequenter Verteidigungsarbeit setzte sich Wasserburg Punkt um Punkt ab. Die Gäste fanden kaum noch Mittel gegen den Druck der Gastgeber, während diese immer wieder zu einfachen Punkten kamen. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung auf 32 Zähler an, beim Stand von 61:33 ging es in die letzte Viertelpause.
Auch im Schlussabschnitt ließ Wasserburg nicht nach. Trotz zahlreicher Wechsel und verschiedener personeller und taktischer Varianten blieb der Spielfluss erhalten. Head-Coach Danijel Brankovic nutzte den deutlichen Vorsprung, um viel zu rotieren und unterschiedliche Formationen auszuprobieren, ohne dass ein Bruch ins Spiel kam. Wasserburg spielte konzentriert weiter, erhöhte den Vorsprung konsequent und knackte schließlich die 40-Punkte-Marke. Mit dem Schlusspfiff stand ein klares 86:42 auf der Anzeigetafel.
Herausragende Akteurin der Partie war Neseya Parker-Williams.
Sie dominierte das Spielgeschehen nach Belieben und stellte die Leimener Defensive immer wieder vor unlösbare Aufgaben. Mit 33 Punkten, 15 Rebounds, drei Assists und drei Blocks lieferte sie eine überragende Leistung ab und war sowohl offensiv als auch defensiv der prägende Faktor auf dem Feld. Doch auch ihre Mitspielerinnen wussten zu überzeugen: Hayley Smith steuerte starke 15 Punkte und acht Rebounds bei, während Tess Santos mit 11 Punkten und 11 Rebounds ein Double-Double auflegte und damit ebenfalls maßgeblich zum klaren Heimsieg beitrug.
Mit diesem überzeugenden Auftritt unterstreicht Wasserburg seine Ambitionen und geht mit viel Selbstvertrauen in das kommende Heimspiel. Bereits am nächsten Faschingssonntag um 16 Uhr gastiert erneut ein Gegner in der Badria-Halle: Dann kommt Ulm, aktuell Schlusslicht der Tabelle.
Die Wasserburger wollen auch dort an die gezeigten Leistungen anknüpfen und den Heimvorteil erneut nutzen.
Es spielten:
Neseya Parker-Williams (33 Punkte, 15 Rebounds, 3 Assists, 3 Blocks),
Hayley Smith (15 Punkte, 8 Rebounds, 4 Assists),
Tess Santos (11 Punkte, 11 Rebounds, 3 Assists, 3 Steals),
Alejandra Mastral (10 Punkte, 5 Assists),
Marlene Stechl (6 Punkte, 5 Rebounds, 4 Assists),
Ira Weymar (6 Punkte, 6 Rebounds).
Manuela Scholzgart (5 Punkte, 7 Rebounds, 4 Assists)
sowie Flo Kronast und Migena Kqiku.
Foto: TSV Wasserburg / Leo Bauer
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