Flachdach muss saniert werden - Bauausschuss berät über Maßnahmen nach großem Feuchtigkeitsschaden

2025 bereits wurden bereits notwendige Sofortmaßnahmen umgesetzt. So konnten die Dachdurchdringungen im Sekurantensystem abgedichtet werden und damit Wärmebrücken im Bereich der Attika beseitigt werde. Auch bei den Lichtkuppeln im Bereich des Flachdaches habe es Wassereintritte gegeben. Die Abdichtungen seien zwar erfolgt, erfuhren die Mitglieder des Bauausschusses, aber die Trocknung müsse jetzt erfolgen. Das könne geschehen, indem man das Flachdach ein wenig öffne und trockene Luft einblase. Da es sich bei dieser Maßnahme um einen Versuch der Trocknung handle, für den es aber keine Garantie gebe, könne auch keine Gewährleistung für den Erfolg der Maßnahme gewährt werden. Dann müsste man das Dach abreißen und neu errichten.
Für die bisherigen Maßnahmen zur Sanierung des Flachdaches hätten gut 46.000 Euro aufgewendet werden müssen, weitere 35.000 Euro seien wohl noch erforderlich, damit die Trocknung auch erfolgreich werde umgesetzt werden können.
In der Beratung im Bauausschuss fragte Heike Maas (CSU), ob es sich bei diesem Wassereintritt und den nunmehr notwendigen Sanierungskosten nicht um einen Baumangel handle. Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann stimmte ihr zu, leider sei die Gewährleistungszeit abgelaufen. Norbert Buortsch (Bürgerforum) wollte noch wissen, was passieren müsse, wenn diese Trockungsmaßnahme nicht funktioniere, ob dann das Dach abgerissen werden müsse. Da stimmten ihm sowohl Mechtild Herrmann als auch Bürgermeister Kölbl zu. Wolfgang Schmid (CSU) hielt mit seiner Empörung nicht hinter dem Berg: Sollte er noch einmal Stadtrat werden, werde er nie mehr einem Bauprojekt zustimmen, das ein Flachdach vorsehe. Und so beschloss der Bauausschuss einstimmig, die notwendige Sanierung und Trocknung umzusetzen.
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Schaufenster

Sollte sich eigentlich mittlerweile raumgesprochen haben, dass man mit Flachdächern nichts als Ärger hat. Kein Privatmann, der klaren Verstandes ist, würde sich ein Haus mit Flachdach aufschmatzen lassen. Aber wenn es nicht das eigene Geld ist, das man ausgibt, dann sieht die Sache leider anders aus. Jeden Architekten, der so einen Schwachsinn einreicht sollte man von vorneherein ablehnen.
Ist ja ganz super, dass beim neuen Feuerwehrhaus wieder ein Flachdach am Nebengebäude genehmigt wurde! So viel zur Aussage des Herrn Schmid!