Mit dem Projekt „Arbeiten + Lernen“ in den Beruf starten: Arbeitsagentur informiert

Mit dem Projekt „Arbeiten + Lernen“ in den Beruf starten: Die Arbeitsagentur und das Jobcenter wollen junge Menschen in der Jugendwerkstatt Rosenheim fördern und ihnen helfen, eine berufliche Perspektive zu finden.

„Es ist uns wichtig, junge Menschen beim Schritt von der Schule in den Beruf zu unterstützen. Dabei möchten wir auch an der Seite derjenigen jungen Frauen und Männer stehen, bei denen sich dieser Übergang komplizierter gestaltet, weil sie die Schule oder die Ausbildung abgebrochen haben oder weil sie aus anderen Gründen noch keine passende, berufliche Perspektive gefunden haben“, sagt Michael Preisendanz, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Rosenheim.

Es gehe um Fragen wie „Wie organisiere ich meinen Alltag?“ oder „Wie ernähre ich mich richtig und gesund?“ – genauso, wie um Themen a la „Was erwartet ein Arbeitgeber während der Ausbildung von mir?“ und „Was könnte überhaupt der richtige berufliche Weg für mich sein?“.

Die Jugendwerkstatt wird von der Diakonie Rosenheim betrieben. Sie verfügt über kleine Werkstätten, in denen sich die jungen Menschen an vier Wochentagen in
verschiedenen Bereichen beruflich ausprobieren können. Freitags stehen die unterschiedlichen Lernthemen auf dem Programm.

Das Bild zeigt von links

Franziska Gemmer (Werkstättenleitung), Marcus Käsbohrer (Schreinermeister),

Verena Streit (Bereichsleitung Jugendwerkstatt), Silke Bloßfeld (Sozialpädagogin A&L),

Ronny Schmidt (Teamleiter Berufsberatung (Agentur für Arbeit Rosenheim)),

Michael Preisendanz (Geschäftsführer operativ (Agentur für Arbeit Rosenheim))

und Jörg Diehl (Teamleiter Markt und Integration U25 – Jobcenter Landkreis Rosenheim).

Verena Streit, Bereichsleiterin bei der Diakonie, dazu: „Die Kolleginnen und Kollegen – Sozialpädagogen genauso wie Meister im Handwerk – betreuen die jungen
Menschen ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend. Wenn möglich werden die Eltern immer wieder mit eingebunden. Ziel ist es, realistische berufliche Ziele zu
erarbeiten und Orientierung für einen stabilen Alltag zu geben. Ein Einstieg ist bei uns – wenn ein Platz frei ist – jede Woche möglich. Und wir freuen uns, wenn die
jungen Menschen durch unsere Angebote ihren beruflichen Weg finden. Da denke ich beispielsweise an eine junge Frau, die von der Förderschule zu uns kam und eine
Ausbildung zur Betreuungsfachkraft gemacht hat. Oder an einen jungen Mann aus Afrika, der zu uns kam und die Ausbildung zum Bodenleger als seinen beruflichen
Weg gefunden hat.“.

Maßnahmen wie das Projekt „Arbeiten + Lernen“ stehen jungen Menschen zur Verfügung, für die sie passend sind.

Interessierte können sich an Ansprechperson bei der Agentur für Arbeit (www.arbeitsagentur.de/rosenheim)

sowie bei den Jobcentern Rosenheim Stadt (www.jobcenter-rosenheim.de)

und Landkreis Rosenheim (www.jobcenter-landkreis-rosenheim.de) wenden.

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