Mit neuer Halle in die Zukunft

Gestern Richtfest bei Huber&Sohn in Hafenham - Dächer für ganz Deutschland

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josef huber2Man sah es Josef Huber an, dass er schon ein bisserl stolz war, auf das, was da in kürzester Zeit in Hafenham bei Eiselfing entstanden ist: Eine moderne Fertigungshalle, mit der das Bachmehringer Familienunternehmen die Zukunft sichern will. „Hier entstehen demnächst Dächer für ganz Deutschland. Wir haben Entwicklungsbedarf und wir haben darauf reagiert“, so der Firmenchef gestern beim Richtfest für die neue Produktionshalle, zu dem zahlreiche Prominenz aus Politik und Wirtschaft aus der Stadt und dem Altlandkreis Wasserburg gekommen war. 

Huber betonte, dass man trotz eines „steinigen Weges“ bei dem Projekt auf große Hilfsbereitschaft seitens der Gemeinde und des Landratsamtes gestoßen sei. Er bedankte sich besonders bei Bürgermeister Georg Reinthaler und bei Oliver Winter vom Landratsamt. Gerade Letzterer habe immer wieder Steine aus dem Weg gerollt und dafür gesorgt, dass der Bau letztlich in Hafenham habe entstehen können. „Wir wollten in der Region bleiben. Das war unser Ziel und das haben wir gemeinsam erreicht.“

An der Seite habe man starke Partner gehabt, wie zum Beispiel die Kreis- und Stadtsparkasse Wasserburg, die beim Richtfest durch den stellvertretenden Vorstand Michael Müller und Direktor Richard Steinbichler vertreten war. „Man kann es kaum glauben, aber Huber&Sohn ist seit 1924 mit der Sparkasse Wasserburg verbunden.“

Huber vergaß auch nicht, seine Belegschaft zu loben. „Wir haben den Rückhalt unserer gesamten Mannschaft gespürt. Dafür sind meine Schwester und ich dankbar. Für unsere Mitarbeiter, die ausführenden Firmen und die Handwerker halten wir heute dieses Fest ab.“

Auch bei der Nachbarschaft, beim Verkäufer des Grundstücks, bei seinen Architekten und Bauleitern bedankte sich Josef Huber ausdrücklich. „Alle haben uns geholfen und an einem Strick gezogen.“

Mit der neuen Halle sichere man die Zukunft des Familienunternehmens, so der Firmenchef. „Auf dem Markt haben alle die gleichen Maschinen. Man kann im Wettbewerb nur bestehen, wenn man die Abläufe optimiert und reibungslos arbeiten kann.“ Das sei am Standort Bachmehring mittlerweile schwierig. „Da stauen sich die Lkw.“ In der neuen Halle würden künftig Dächer für ganz Deutschland entstehen. Huber&Sohn werde sich weiter stark auf dem Sektor Holz-Wohnungsbau engagieren. „Unser größtes Projekt läuft derzeit in Bonn. Dort bauen wir gerade 22 Wohnhäuser aus Holz.“

stechlAuch Architekt Wolfram Stechl von Jocher&Stechl in Wasserburg begrüßte die Gäste in Hafenham. „Auch wenn Josef Huber das vielleicht nicht ganz so sieht – einem Bauherrn geht’s ja immer ein bisserl zu langsam – die neue Halle haben wir in sportlicher Rekordzeit hier hingestellt. Von der grünen Wiese bis zum Richtfest hat es nicht einmal zweieinhalb Jahre gedauert.“

Stechl dankte wie Huber allen ausführenden Firmen und den Handwerkern. „Da ist was Tolles geschaffen worden.“ Und augenzwinkernd weiter: „Wir hoffen, dass es der Firma Huber weiter so gut geht, damit wir bald eine zweite Halle planen können.“

Bevor es zur zünftigen Brotzeit in die neu Halle ging, gab’s von Zimmerer Rudi Wohl den Richtspruch. Die Stadtkapelle Wasserburg umrahmte wie immer bei solchen Anlässen das Geschehen würdig und flott. HC

 

rudi wohl

 

Am Rande des Richtfests …

… Oliver Winter, Leiter es Büros des Landrates, immer in Aktion.

oliver winter

… Bürgermeister Georg Reinthaler, Sparkassen-Direktor Richard Steinbichler (hinten), Architekt Wolfram Stechl (vorne).

gaeste

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