Eigener Kita-Plan spart 400.000 Euro

Hauptausschuss in Wasserburg: Lob für städtisches Bauamt

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EingabeplanJede Menge Lob gab es gestern bei der Sitzung des Wasserburger Hauptausschusses für das städtische Bauamt. Es ging um den Erweiterungsbau der Kindertagesstätte in Reitmehring. Für die hatte ein externer Planer rund 600.000 Euro veranschlagt. Wohlgemerkt für einen Bau in der Art eines Wintergartens. Standort gewechselt, eigenen Plan entwickelt, knapp 400.000 Euro gespart – diese Wende präsentierten gestern Alexander Huber vom Bauamt und Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann den erstaunten Räten.

Natürlich wollten die Mitglieder des Hauptausschusses wissen, warum die Planungen jetzt um fast zwei Drittel billiger ausfielen. Huber: „Es lag am Standort. Der war schlichtweg nicht gut, verursachte einen ganzen Rattenschwanz an Folgekosten.“ Alleine schon beim Brandschutz könne man durch den neuen Standort im Südosten des Bestandes einen Riesenbatzen an Geld sparen.

Dafür gab’s von allen Mitgliedern des Hauptausschusses viel Lob. Und auch für die Tatsache, dass der Erweiterungsbau bereits zum neuen Kindergartenjahr 2016 in Betrieb genommen werden kann. Oliver Winter (CSU): „Da sieht man mal wieder, dass der alte Spruch, der erste Plan sei immer der beste, wirklich nicht immer gilt.“

Auch die Stadtbaumeisterin zeigte sich sehr zufrieden: „Natürlich würden wir noch gerne viel öfter die Planungen selbst in die Hand nehmen. Das macht uns auch wirklich Spaß und spart Geld.“ Allerdings mangele es oft an der nötigen Zeit. „Das wird jetzt sicher aber etwas leichter, weil wir personell aufgestockt werden.“

Der Erweiterungsbau soll 40 Kindern Platz bieten. HC

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