Brennender Stier rannte in Panik Richtung B15

Ein Feuerwehrmann schwer verletzt im Krankenhaus - Fast alle Tiere verendet

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UnbenanntDas LKA ist gerade vor Ort und hatte noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen: Aus bislang ungeklärter Ursache ist gestern gegen 23 Uhr – wie ausführlich berichtet – eine Stallung der Stiftung Attl in Vollbrand geraten. Dabei ist der überwiegende Teil der eingestellten Tiere verendet  Beim Versuch, die Tiere aus dem Gebäude zu befreien, wurde ein Feuerwehrmann schwer verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Ein brennender Stier, der panisch in Richtung B15 rannte und dabei die Rettungskräfte gefährdete, musste durch Schüsse der Polizeibeamten von seinem Leiden erlöst werden. Der Sachschaden des landwirtschaftlichen Anwesens der Stiftung Attl wird gegenwärtig auf mindestens eineinhalb Millionen Euro beziffert. 

Am späten Montagabend gegen 23 Uhr, wurde von der Integrierten Leitstelle der Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Attel bei Wasserburg mitgeteilt. Beim Eintreffen der regionalen Feuerwehren stand das 65 Meter breite und 20 Meter lange Gebäude, in welchem sich neben Heu, Stroh und Getreide eine Stallung mit etwa 70 Rindern und 16 Schweinen befand, bereits lichterloh in Flammen.

Der Großteil der Tiere konnte nicht mehr gerettet werden.

Der Kriminaldauerdienst (KDD) übernahm am Brandort noch in der Nacht die Ermittlungen, die vom Fachkommissariat der Kripo Rosenheim fortgesetzt werden.

Das landwirtschaftliche Anwesen und die in unmittelbarer Nähe abgestellten Maschinen wurden durch das Feuer vollständig zerstört.

Aussagen zur Brandursache können zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht getroffen werden. Die Ermittlungen durch das Fachkommissariat, in die ein Sachverständiger des Bayerischen Landeskriminalamts mit eingebunden wurde, dauern an und werden längere Zeit in Anspruch nehmen, heißt es heute am Dienstagmittag. Foto: Georg Barth

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