Zwei Pkw landeten im Graben

... weil beide Fahrer aus dem Altlandkreis am Morgen auf der B304 einem überholenden Lkw ausweichen mussten

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Am heutigen Freitagmorgen war gegen 5.35 Uhr ein 20-Jähriger aus dem Altlandkreis mit seinem Ford auf der B304 bei Ebersberg in Richtung München unterwegs. Hinter ihm fuhr eine 49-Jährige, ebenfalls aus dem Landkreis Rosenheim, mit ihrem Kleintransporter. Wie die Polizei meldet, überholte kurz vor dem Weiler Langwied ein nicht näher bekannter Lkw einen anderen Lastwagen im Gegenverkehr. Sowohl der junge Mann, als auch die Frau mussten ihre Pkw stark abbremsen und wichen mit den Autos reaktionsschnell in den Straßengraben aus …

Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Am Ford entstand ein geschätzter Schaden von 3000 Euro – der Kleintransporter blieb scheinbar unbeschädigt.

Die beiden Lkw fuhren – ohne anzuhalten – weiter in Richtung Wasserburg.

Die Polizeiinspektion Ebersberg bittet um Hinweise zu dem Unfall unter der 08092/8268-0.

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5 Kommentare zu “Zwei Pkw landeten im Graben

  1. Mit 25 Jahren europaweitem Fernverkehr temperaturgeführter Güter kann man sich zu solchen Vorfällen schon einmal äußern.
    Auf bundesdeutschen Landstraßen gilt für LKW über 7,5 Tonnen (angeblich) Tempo 60!! Zu meiner Zeit wurden im Kontrollfall 70 Km/h toleriert. Fahre ich heute mit dem PKW auf der B 304 auf geschwindigkeitsbeschränkten Abschnitten beispielsweise 80 Km/h, ist die Wahrscheinlichkeit groß, nach kurzer Zeit einen 40 Tonner im Rückspiegel zu haben, OHNE dessen Kennzeichen noch erkennen zu können! Licht + Hupe inclusive.

    80+ ist seit Jahren die Regel geworden. Tagsüber.
    Dass dann nachts sämtliche Hemmungen fallen, darf niemanden wundern.

    Zumal Bundesstraßen wie die 304 als Ausweichstrecke für die A8 ab München-Süd trotz Maut zunehmend beliebter geworden sind.
    In Frankreich sind vergleichbare Nationalstraßen für den Schwerlastverkehr gesperrt! Mit entsprechendem Kontrolldruck und empfindlichen Geldbußen.

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    1. 60 km/h kenn ich nur von den Edeka-Lastern, die aber mit 60 schon so unkontrolliert schaukeln, dass da gewiss nicht mehr drin ist.
      Um die besagte Zeit (5.35 Uhr) ist 100 km/h für LKW ganz normal und ich habe schon LKW-Überholungen am Abbiegestreifen zur Forstinger Tankstelle gesehen, die nur durch Vollbremsung des PKWs (60 km/h) unfallfrei möglich waren.
      In Fahrtrichtung München gibts LKW-Mautkontrollstellen doch erst nach EBE oder? Man kann also mautfrei aus Traunstein über B304+EBE/Forstinning auf die A94 fahren oder? Maut kostet mehr als der Umweg (vorausgesetzt der Fahrer will nicht allzuviel Geld für seine Zeit)

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    2. Sehr guter, fundierter Kommentar! (@mvb)

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  2. Allein die Tatsache, dass der unschuldige überholte LKW Fahrer ebenfalls einfach weitergefahren ist, finde ich unfassbar. Der könnte die Sache doch aufklären, ohne einen Nachteil zu haben. Verrückte Welt

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  3. In einem Bundesland, dessen regierende Partei seit Jahren den Verkehrsminister stellt und den Ausbau von Strassen und Autobahnen dem von Schienen bevorzugt, kann man wohl davon ausgehen, daß das so gewollt ist.

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