WLAN für die Hofstatt

Wasserburger Hauptausschuss gibt grünes Licht für zwei neue Hotspots

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Mit einem Antrag der SPD-Fraktion auf die Einrichtung von zwei neuen, öffentlichen WLAN-Hotspots befasste sich gestern der Hauptausschuss der Stadt Wasserburg. Freien und kostenlosen Zugang zum Internet soll es künftig in der Hofstatt und am Reitmehringer Bahnhof geben. Das beschlossen die Stadträte einstimmig. Außerdem soll die Einrichtung eines weiteren Hotspots im Bereich der Bücherei und der VHS geprüft werden.

Einen ähnlichen Antrag – wie jetzt die SPD – hatten die CSU und der Wasserburger Block bereits vor zwei Jahren gestellt.

„Damals gab’s aber noch die so genannte Störerhaftung. Da war das unmöglich“, so Thomas Rothmaier von der Stadtverwaltung. Man müsse pro Hotspot mit zirka 1000 Euro pro Jahr an Kosten rechnen. „Die Einrichtung, die natürlich auch nicht wenig kostet, wird allerdings vom Freistaat mit jeweils bis zu 2.500 Euro gefördert.“ Rothmaier wies darauf hin, dass man bereits am Bürger-Bahnhof und am Rathaus zwei Hotspots in der Altstadt habe.

Werner Gartner (SPD) erklärte, dass eine Veranstaltung mit Jugendlichen Anlass für den Antrag gewesen sei. „Die wünschen sich allgemein mehr Hotspots in der Stadt. Da geht’s nicht nur ums Surfen im Internet in der Freizeit, sondern auch darum, Wartezeiten nach der Schule sinnvoll zu überbrücken.“ Die Hofstatt eigne sich hervorragend als Hotspot und die Kosten seien überschaubar. „So ein Service sollte selbstverständlich sein, nicht alle Jugendliche haben ein Vertragshandy.“

Wolfgang Janeczka (SPD) regte an, auch fürs Badria die Einrichtung eines Hotspots zu prüfen. „Das Handyverbot dort ist längst nicht mehr zeitgemäß. Das gibt’s heute nicht mal mehr in Kliniken.“

Edith Stürmlinger (Bürgerforum) regte an, auch für die Bücherei und VHS einen Hotspot zu prüfen. „Es gibt nicht wenige Studenten, die in der Bücherei lernen und sich gerne einloggen würden. Es ist schade, dass es dort noch keinen gibt.“

Auf die Frage von Werner Gartner, in welchem Zeitraum so ein Hotspot eingerichtet werden könnte, antwortete Andreas Hiebl von der Stadtverwaltung:

„Wir müssen jetzt warten, bis das Zelt in der Hofstatt weg ist. Dann gibt’s einen Ortstermin. Anschließend liegt’s an unseren Stadtwerken, wie schnell die dort den Stromanschluss hinlegen können, wo wir ihn brauchen. Dann sind wir auch auf den Anbieter angewiesen, wann der den Hotspot letztlich einrichtet. Es wird wohl schon ein paar Monate dauern.“

Der Hauptausschuss genehmigte ohne Gegenstimmen die Einrichtung zweier Hotspots – am Bahnhof in Reitmehring und in der Hofstatt. Ein weiterer an der VHS wird geprüft.

 

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