Wieder vier Todesfälle

Innerhalb von 24 Stunden im Landkreis - Jetzt 291 Verstorbene - Zahlen, hinter denen Hoffnung und Leben standen

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Tag für Tag, es hört nicht auf: Es ist auch am heutigen Dienstagmorgen wieder die traurige Nachricht des Robert-Koch-Instituts über neue Todesfälle im Landkreis Rosenheim in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung. Die Zahl der Verstorbenen hat sich um weitere vier Menschen auf 291 Fälle erhöht innerhalb von 24 Stunden. Der Inzidenzwert liegt heute auch wieder über der 200: Bei 206,6 Fällen im Kreisgebiet.

Die Stadt Rosenheim liegt beim Inzidenwert im Vergleich zu gestern bei nahezu gleich gebliebenen 179,4 Fällen.

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9 Kommentare zu “Wieder vier Todesfälle

  1. Seit Beginn der Corona-Pandemie nimmt der Landkreis Rosenheim eine traurige Spitzenposition ein. Kaum irgendwo in Bayern infizieren sich so viele Menschen mit Corona wie bei uns, noch schlimmer sieht es bei den Todesfällen aus.

    Das Risiko an Corona zu sterben, ist nach den offiziellen Daten bei uns 3-mal so hoch wie in Ebersberg oder München und 5- bzw. 7-mal so hoch wie in Erding und Miesbach.

    Benachbarte Landkreise kommen bereits seit Beginn der Pandemie sehr viel besser durch diese Krise.
    Es wäre sinnvoll, schnell von deren Strategien zu lernen.

    Dass im Landkreis Rosenheim in nur einer Woche mehr Menschen sterben als im Landkreis Miesbach seit Beginn der Pandemie, dürfen Landrat Lederer und die Fachbehörden nicht hinnehmen.
    Sie müssen umgehend reagieren, es sterben bei uns jeden Tag viel zu viele Menschen an Covid-19.

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    1. Dann benennen Sie bitte konkrete Beispiele und Möglichkeiten, wie ein Landratsamt coronabedingte Todesfälle reduzieren kann bzw. soll.

      Quer durch Deutschland gibt es “Hotspot”-Landkreise, in denen die Situation oftmals noch schlimmer ist.

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    2. Tja, es wäre vielleicht schon mal geholfen wenn sich die Damen und Herren Rosenheimer und Rosenheimlandkreiser an die Auflagen halten.

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  2. @Hofstatt – ich gebe Ihnen mit allem Recht, es ist Wahnsinn, wieviele Todesfälle wir leider haben.

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  3. Danke Hofstatt, dass Sie das mal in der Wucht der Mathematik dargestellt haben. Es ist leider nicht Wahnsinn, sondern Realität.
    Ich hoffe, die Behörden machen wenigstens eine schonungslose Analyse und ziehen die entscheidenden Schlüsse daraus, wenn sie mit einer transparenten Information der Bürger schon ihre Schwierigkeiten haben.
    Das ewige Bashing der Bürger, die sich angeblich so “unsolidarisch, oder gar kriminell” verhalten, funktioniert nicht mehr.
    Da stinkt das Problem auch aus einer ganz anderen Ecke.
    Sich ehrlich die Karten legen und offen damit umgehen, Verantwortung übernehmen, wäre dringend angesagt.
    Aber vielleicht würden da ja Tatsachen ans Licht kommen, die “nicht hilfreich” sind.

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  4. Es gibt immer noch die,die jeden Tag Party machen und sich nicht an die Ausgangssperre halten.

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    1. ,,, und es gibt auch leider die, die positiv getestet sind und sich samt Familienmitglieder an keine Regeln halten.

      ….. und es gibt auch leider die, die glauben, ein “Fähnchen ” vor Mund und Nase reicht völlig aus.

      … und wenn alle nicht “notwendigen” kleinen Geschäfte schließen müssen und Gartencenter/Baumarkt für “Selbstständige und Landwirte” offen haben dürfen, dann glaube ich, läuft da was gewaltig schief.

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  5. Habe ich heute gesehen, Wasserburger Tafel, da standen die Leute ohne Abstand vor der Ausgabe,

    mir wurde direkt schlecht, wie ich das gesehen habe, es wurde nur geratscht ohne Sicherheitsabstand, da müsste schon mal jemand den Riegel vorschieben.

    Anständig vor der Türe mit Abstand stehen, Kinder sind rumgelaufen ohne Mundschutz usw.
    Da wundert man sich nicht, wie rasant sich der Virus bei uns ausbreitet.

    Es lebe die Unvernunft, hurra!!

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  6. Bashing funktioniert!

    @DrD Die auf Ihren Kommentar folgenden Beiträge, sind der untrügliche Beweis des Gegenteils der Feststellung, dass “Bashing” nicht mehr funktioniert. Dies einmal ohne jegliche Bewertung festgestellt. Mittlerweile ist ja schon die Rede davon, dass es eines mehr an “Zivilcourage” bedarf, um die Mitbürger mit fragwürdigem Verhalten in Sachen Infektionsschutz in die Schranken zu weisen. Meine These diesbezüglich: Ein gewisser Prozentsatz ist schlicht nicht erreichbar für den gebotenen Umgang mit COVID-19. Scheinbar muss man mit beidem Leben lernen.

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