Weiße Weihnachten – das wird nichts!

Wetterexperten: Sturm und Regen statt Schnee an den Feiertagen

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Im Westen Deutschland gibt’s heute Morgen erneut ein Wintermärchen zu bestaunen. In vielen Regionen sind bis zu  fünf Zentimeter Neuschnee gefallen, in den höheren Lagen sogar 10 bis 15 Zentimeter. „Die ganze Sache eine Woche später und wir hätten weiße Weihnachten,“ so Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net. „Doch es sind noch …

… ein paar Tage bis zum Heiligabend und die Würfel scheinen nun so langsam aber sicher gefallen:

Richtung grüne Weihnachten im Flachland und weiße Weihnachten in den Mittelgebirgen. Dort ist es aber auch nur deswegen weiß, da ab 700 Metern so viel Schnee liegt, der bis Weihnachten nicht mehr abtauen wird.

Über die Weihnachtstage wird es auch dort Tauwetter geben und immer wieder fällt Regen. Am ersten und zweiten Weihnachtstag überquert den Norden und die Mitte sogar ein Sturmfeld. Das bringt bis in tiefe Lagen Sturmböen“, so Jung.

Grafik oben: Vor allem im Westen (rot, die Windgeschwindigkeiten) wird’s an den Feiertagen stürmisch.

So geht es in den nächsten Tagen weiter:

Dienstag: minus 1 bis plus 6 Grad, im Norden Regen, sonst viele Wolken, trocken

Mittwoch: 1 bis 9 Grad, Regen, im Süden noch Schneeregen oder Schnee

Donnerstag: 3 bis 9 Grad, wechselhaft, viele Wolken und immer wieder Regen

Freitag: 2 bis 8 Grad, im Nordosten Regen, sonst viele Wolken, kaum Niederschlag

Samstag: 3 bis 7 Grad, bedeckt, etwas Regen

Heiligabend: 2 bis 9 Grad, keine weißen Weihnachten – viele Wolken, stellenweise Regen

Erster Weihnachtstag: 2 bis 8 Grad, aufkommender Regen und zunehmend stürmisch

Zweiter Weihnachtstag: 1 bis 7 Grad, regnerisch und weiterhin sehr stürmisch

 

„Für Details zum 25. oder 26. Dezember ist es weiterhin zu früh. Vielleicht findet sich auf den letzten Metern auch noch ein kleines Tief, welches aus dem Norden doch noch kalte Luft ansaugen könnte. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist aber mit Stand heute eher gering“´, so Wetterexperte Jung.

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