Wasserburg kommt geflogen …

Zum Basketball-EuroCup am heutigen Mittwoch in Schweden - Auf geht's um 19 Uhr

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flugDa fliegen sie: Knapp 2.000 Kilometer nördlich von Wasserburg müssen die Basketball-TSV-Damen in der EuroCup-Vorrunde gegen den zweiten schwedischen Gegner ran – und zwar am heutigen Mittwoch um 19 Uhr! Zu Gast ist man beim Tabellenführer der Damligan Udominate Basket in der nordschwedischen Stadt Umea. „Wenn wir weiter kommen wollen, müssen wir auch auswärts Spiele gewinnen“, erklärt Head-Coach Georg Eichler vor dem zweiten Spiel in der Gruppe H. „Und gleich in Umea diese wichtigen Punkte zu holen, wäre ein riesiger Schritt“, sagt der Coach …

Doch dafür müsse sein Team wieder konstanter auftreten als am Wochenende, als das Bundesliga-Spitzenspiel gegen Herne nur knapp gewonnen werden konnte. Da blickt der Wasserburger Trainer schon lieber auf die Leistung von vor einer Woche zurück, als der andere schwedische Gegner Lulea im Europapokal in heimischer Halle mit einer tollen Leistung deutlich mit 95:59 bezwungen werden konnte.
Umea hingegen musste auswärts beim französischen Vertreter Carolo eine 72:83-Auftaktniederlage hinnehmen. Dabei war das Team der jungen Trainerin Tamara Ruzic bis zwei Minuten vor Ende der Partie beim 70:72 noch auf Tuchfühlung.

Topscorer für die Schwedinnen waren die Centerinnen Zenta Melnika mit 19 Punkten und 16 Rebounds und Klaudia Lukacovicova mit 17 Punkten. Mit einer Körpergröße von 1,97 sowie 1,95 Metern beherrschen die Letttin und die Slowakin auch in der Liga die Bretter und verhelfen Udominate zu einer dominierenden Rolle in der Damligan, die Umea mit acht zum Teil deutlichen Siegen – auch gegen Lulea – aus ebenso vielen Spielen anführt.

„Und wenn diese beiden nicht zum Zug kommen, gibt es noch einige sehr gefährliche Außenspielerinnen“, hat Georg Eichler zusammen mit seinen Videoanalysten Hans Brei und Christian Kaiser im Studium des Carolo-Spiels erkannt.

Besonders warnt er vor der Litauerin Santa Okockyte, der Schwedin Martina Stalvant und der Italienerin Ilaria Zanoni, die nicht nur hervorragende Dreierschützinnen mit Quoten von 38 und im Fall von Stalvant sogar knapp 50 Prozent in der Liga sind, sondern auch zwingend zum Korb ziehen können.
Ein paar wenige Wasserburger Fans werden mit dabei sein in der Umea Energi Arena in der mit 80.000 Einwohnern zwölftgrößten Stadt Schwedens, genannt „Stadt der Birken“, die 2014 Kulturhauptstadt Europas war und in der 37.000 Studenten an zwei Universitäten studieren.

Für alle anderen gibt es den Live-Ticker, dessen Link ebenso auf www.basketball-wasserburg.de/live veröffentlicht werden wird, wie der eines möglichen Live-Streams.

Foto: TSV Wasserburg

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