Was steckt eigentlich dahinter?

Neue Serie mit Stadtführerin Irene Kristen-Deliano zu Wasserburger Ansichten (2)

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Bilder an Hauswänden, Skulpturen an Wegen und auf Plätzen, Inschriften an Eingängen und in Innenhöfen – täglich geht man als Wasserburger an ihnen achtlos vorbei. Tausendmal gesehen. Aber was steckt eigentlich dahinter? Diese Frage beantwortet unsere neue Serie mit Stadtführerin Irene Kristen-Deliano, die den Lesern der Wasserburger Stimme ab heute jeden Mittwoch einen kleinen Einblick in die Besonderheiten der Stadt gibt. Heute geht es mit einer Inschrift am Marienplatz 21 beim Café Obermaier weiter. 

Sie berichtet von Kaspar Aiblinger, der als Sohn des gleichnamigen Gemischtwarenhändlers am 23. Februar 1779 in Wasserburg am Inn geboren wurde. Aiblinger besuchte die Lateinschule des Benediktinerklosters Tegernsee, bevor er am Gymnasium in München bei Josef Schlett seine erste musikalische Ausbildung erhielt.

Es folgte ein Theologiestudium in Landshut und Bergamo. Es folgte Vicenza, weiter Venedig dort Gründung des Vereins Odeon und Stelle am Konservatorium. 1819  wird er zweiter Kapellmeister des Vizekönigs und Komponist für das Mailänder Ballett. Er wird nach München berufen und wird Leiter der italienischen Oper. 1826 Hofkapellmeister, 1837 Kirchenmusiker an der Allerheiligen-Hofkirche in München. Neben Opern und Ballett komponiert Aiblinger vornehmlich Kirchenmusik. Er starb in München, sein Grab ist im Alten Südlichen Friedhof zu finden.

 

 

Irene Kristen-Deliano ist Stadtführerin und Stadt-Entdeckerin, Autorin und Buchhändlerin. 

www.kristen-deliano.de

Quellen: Stadtarchiv Wasserburg und städtisches Museum.

 

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