„Waren von Disziplin und Kraft verlassen“

Basketball: Wasserburger Damen wollen nach Zittersieg morgen daheim Vollgas geben

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Einen knappen 72:68- Sieg konnten die Wasserburger Basketball-Damen – wie bereits berichtet – am zweiten Spieltag der Bundesliga in Heidelberg ins Ziel retten. Schon am morgigen Feiertags-Dienstag folgt das nächste Spiel mit der Liga-Partie gegen den SV Halle um 16 Uhr in der heimischen Badria-Halle. Das Gäste-Team von Coach René Spandauw kommt mit einer ausgeglichenen Bilanz in die Badria-Halle.Die Vorschau und der Spielbericht zum Heidelberger Match …

Zum Auftakt der Saison musste sich Halle den Kelternern mit 66:78 geschlagen geben, am Samstag konnte man dann den zweiten Aufsteiger Göttingen mit 64:52 besiegen. Aus der Riege der jungen Deutschen ragt dabei Inken Henningsen heraus, die bisher im Schnitt zwölf Punkte erzielen konnte. Außerdem punkten zweistellig die drei neuverpflichteten US-Amerikannerinnen Milan Quinn (14,5), Brittany Hrynko und Khadijan Shumpert (beide 11,5).

Die jüngste Wasserburger Partie in Heidelberg

„Wir sind top fokussiert ins Spiel gestartet“, berichtet Head-Coach Georg Eichler von einem ersten Viertel, in dem der Serienmeister den Aufsteiger mit 24:8 dominierte. Auch wenn die Gastgeber in der Folge die Partie ausgeglichener gestalten konnten, betrug die Wasserburger Führung zur Halbzeit komfortable 18 Punkte.

„Uns hat dann die Disziplin und die Kraft verlassen“, beklagte Eichler. Während letzteres aufgrund des dichten Programms und derzeit kleiner Rotation durchaus verständlich sei, dürfe es nicht passieren, dass die Ordnung in diesem Ausmaß verloren geht.

In der 26. Minute lagen die Gäste aus Bayern noch mit 51:29 vorne, erzielten bis zum Ende des dritten Viertels aber nur noch drei Zähler (54:43). Nach einem kleinen Zwischenspurt auf 62:46 ging dann der Faden komplett verloren – sicher auch bedingt durch den Ausschluss von Aufbauspielerin Santa Okockyte nach einem unsportlichen und einem technischen Foul 13 Minuten vor dem Spielende. Heidelberg kämpfte sich Punkt für Punkt heran und war 23 Sekunden vor Schluss auf 69:66 dran. Dennis Czygan und sein Team versuchten durch Stop-the-Clock noch einmal alles, doch obwohl die Wasserburger in dieser Phase nur drei von sechs Freiwürfen verwandeln konnten, reichte es für Heidelberg nicht mehr zum Premierenerfolg in der ersten Liga.

In Heidelberg spielten für den TSV: Milica Deura (7 Punkte), Margaux Galliou-Loko (15 Punkte, 15 Rebounds), Annika Holopainen (6 Punkte), Santa Okockyte (12 Punkte, 4 Assists), Haiden Palmer (7 Punkte), Sophie Perner (2 Punkte), Becca Tobin (19 Punkte, 12 Rebounds, 4 Assists) und Petra Zaplatova (4 Punkte).

 

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