Vietnamesen, die Chinesen sein wollten

Gestern wieder Festnahmen der Bundespolizei Rosenheim

Bei Grenzkontrollen hat die Rosenheimer Bundespolizei gestern zwei vietnamesische Staatsangehörige festgenommen. Sie hatten versucht, mit fremden Pässen und gefälschten Aufenthaltspapieren illegal einzureisen.

Die Bundespolizisten überprüften die Fahrgäste eines Reisebusses. Zwei der Insassen legten zur Kontrolle chinesische Reisepässe und griechische Aufenthaltskarten vor. Rasch entdeckten die Beamten Unregelmäßigkeiten in den Papieren.

Wegen des Verdachts der Urkundenfälschung mussten die 23 und 30 Jahre alten Männer ihre Reise beenden. In der Vernehmung bei der Rosenheimer Bundespolizei wurde schnell klar, dass sie gar nicht aus China stammen.

Mithilfe von Dolmetschern fanden die Bundespolizisten heraus, dass es sich um vietnamesische Staatsangehörige handelt.

Mit der Wahrheit konfrontiert, verweigerten die beiden Asiaten die Aussagen. Auch über die Herkunft der fremden Pässe und der gefälschten griechischen Dokumente wollten sie sich nicht äußern.

Sie wurden wegen versuchter illegaler Einreise angezeigt. Zudem müssen sie sich wegen Ausweismissbrauchs und Urkundenfälschung verantworten. Die Vietnamesen wurden nach Österreich zurückgewiesen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren