„Verbreiten lieber positive Stimmung“

WFV-Vorsitzender Moritz Hasselt nimmt zu Banner-Aktion am Weberzipfel Stellung

image_pdfimage_print

moritz-hasseltDie bevorstehende Schließung des Innkaufhauses und das Aus für weitere Wasserburger Traditionsgeschäfte im laufenden Jahr bleiben heiße Themen in der Stadt. Mit einem Werbebanner bezieht beispielsweise Markus Pöhmerer vom gleichnamigen Büromaschinengeschäft am Weberzipfel zur Situation des Einzelhandels Stellung. Und auch Moritz Hasselt (Foto), der Vorsitzende des Wirtschafts-Förderungs-Verbandes (WFV) hat sich in dieser Sache jetzt zu Wort gemeldet. „Wir glauben, es macht mehr Sinn, …

img_5596… positive Stimmung zu verbreiten, als die Bürger und Kunden zu verunsichern.“ Er verstehe natürlich bestens die Sorgen seines Einzelhandels-Kollegen Pöhmerer, glaube aber, „dass solche Aktionen wenig Sinn machen“. „Erreicht werden sollen damit die Leute, die nur noch im Internet einkaufen. Genau die sehen aber ein solches Banner gar nicht.“

Hasselt weiter: „Der WFV unternimmt alles dafür, dass Wasserburg zur Weihnachtszeit als attraktive Einkaufsstadt wahrgenommen wird. Ob Weihnachtsbeleuchtung oder Christkindlmarkt –  es lohnt sich in unsere wunderbare Stadt zu kommen. Was gibt es Schöneres, als bei Lichterglanz vor der historischen Kulisse der Altstadt in den heimischen Geschäften zu bummeln und sich gut beraten zu lassen? Wasserburg ist und bleibt das attraktive Zentrum unseres Altlandkreises.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

8 Gedanken zu „„Verbreiten lieber positive Stimmung“

  1. Liebe Wasserburger Kolleginnen und Kollegen,

    Wasserburg kann sich mit seiner Vielzahl an Geschäften und dem breiten Angebot glücklich schätzen, auch wenn jetzt das Aus eines großen Geschäftes naht.

    Die vielen kleinen, mittleren und größeren oft inhabergeführten Geschäfte in Wasserburg tragen mit dem guten Serviceangebot sicher dazu bei, dass Wasserburg weit über die Grenzen des Altlandkreises hinaus bekannt ist (ich weiß das aus meiner Ausbildungszeit, die ich im Bayerischen Schwaben verbracht habe).

    Die Kulisse und Historie, die Wasserburg hat, macht Wasserburg zu einem interessanten Ort für den Tagestourismus.

    Auch wenn wir mit unserem Geschäft in Haag in mehr oder weniger direktem Wettbewerb mit Wasserburg stehen, wünsche ich den Wasserburger Geschäften das Allerbeste.

    Schaut nach vorne! Das Schimpfen auf das „böse“ Internet finde ich nicht angebracht, denn das Internet kann nicht das bieten, was wir serviceorientierten Geschäfte bieten können.

    Hier werden Kunden noch bedient und beraten, auch wenn das der Kunde vielleicht mal online ausnutzt.

    Sicher gibt es jedes Produkt online günstiger als im Fachgeschäft, aber es gibt zum Glück noch viele Kunden, die den Service zu schätzen wissen, spätestens dann, wenn eine Reklamation ansteht.

    Denn dann sind ja wir Fachgeschäfte auch wieder da.

    Zum anderen sind es ja die Fachgeschäfte vor Ort, die die Vereine unterstützen und einen Ausbildungsplatz anbieten. Wieder eine Leistung, die das Internet nicht bietet.

    So bleibt dem Kunden die Entscheidung, wo er seine Einkäufe tätigt und damit direkt und indirekt das sportliche und kulturelle Angebot unterstützt, Ausbildungsplätze und Arbeitsplätze und damit wieder Kaufkraft im Ort sichert.

    Also liebes Wasserburg, macht’s so weiter!

    87

    8
    Antworten
  2. Das ist ja nett gemeint: Positive Stimmunng.

    Und wie bitte stellt sich Herr Hasselt das konkret vor?

    Vom bisschen Weihnachtszauber kann hier wohl kein Einzelhändler existieren!

    Ich kann Herrn Pöhmerer sehr gut verstehen und stehe voll und ganz hinter dieser Aktion.

    Mir scheint es eher doch so zu sein, dass Wasserburg mehr und mehr rein den Tourismus fördern will, aber die Einzelhändler und die Bürger dieser Stadt scheinen keinen so wirklich zu interessieren.

    Hier noch ein Cafe, da noch ein Restaurant. Super!?! Und im Übrigen: Da kann der WFV noch so viele Lichterketten aufhängen und eine gute Stimmung verbreiten, wenn er keine Geschäfte mehr vorzuweisen hat, weil langfristig mehr Wohnungen auch dauerhaft mehr Geld bringen.

    Klar, wir können die Verdichtung immer mehr vorantreiben, bis wir gar keine Grünflächen mehr in unserer Stadt haben, dafür aber Mietpreise, die mit denen in München durchaus konkurrieren können. Wo sollen denn dann eigentlich diese ganzen Autos parken. Ahhh, da hätte ich eine Idee: Macht doch einfach aus dem Kinderspielplatz eine große Parkfläche und damit wäre dieses Problem auch gelöst.

    43

    41
    Antworten
  3. Wasserburg ist eine attraktive Stadt,für die Bewohner und die Touristen. Der Einzelhandel ist gut sortiert und lässt kaum einen Kaufwunsch offen. Was die Internetbestellungen angeht,ist oftmals nicht der günstigere Preis ausschlaggebend, sonder das zeitsparende auswählen vom Wohnzimmer aus. Nicht zu vergessen, die zeitnahe Zustellung bis an die Haustür. Vielleicht könnte der Einzelhandel hier ansetzen und zB. Einen Zustellservice anbieten. Persönlich versuche ich meine Einkäufe in Wasserburg zu erledigen, selbst wenn es mal unbequemer ist. Aber ganz ohne Online-Käufe geht es nicht.

    22

    9
    Antworten
  4. Also ich habe gestern ein Hermes Retoure Paket vom Internet zum Pöhmerer gebracht und den Banner sehr wohl gesehen! Und den finde ich auch richtig gu,t schadet uns Kunden gar nicht so ein bisal aufgerüttelt zu werden…. !!! Schlechte Stimmung oder Verunsicherung verbreitet der meiner Meinung nach nicht! Ich schaue auch das ich in der Stadt einkaufe aber manche Dinge gibts bei uns halt nicht…

    40

    4
    Antworten
  5. Vielleicht gehöhre ich mit 50+ schon zum alten Eisen.Vielleicht bin in auch etwas konservativ,aber
    beim einkaufen möchte ich etwas erleben.
    Ich möchte den Stoff sehen und anfassen und die Klamotten anprobieren.
    Ich will die Schuhe anziehen und darin gehen.
    Ich will etwas in original
    größe sehen.
    Ich möchte beraten werden.
    Kurz:
    Ich will beim Einkauf Sehen,
    Riechen,Fühlen,Testen und Fragen stellen.
    Das geht im Online Shops nicht.
    Ich gehe lieber in ein Fachgeschäft

    42

    2
    Antworten
  6. @a Reimeringa:

    Danke, so sehe ich es auch!

    27

    0
    Antworten
  7. Mich hat der Banner eher verärgert! Aufruf oder doch schlechtes Gewissen? Die besagte Firma macht weder Werbung noch gibts z.B. zumSchulstart mal Prozente. Und dann sollen alle reinpilgern. Anderen Geschäftsleute in der Altstadt sind mit ihrem Umsatz/Kundenfrequenz zufrieden. Vielleicht sollte jeder mal ein Einkaufserlebnis bieten, Event, Prozente, was Neues – dann ist auch der Laden voll.

    12

    26
    Antworten
    1. Vor allem wenn man die Prozente – wie bei so manchem „Ausverkauf“- zuerst auf den Preis aufschlägt und dann den Rabatt gewährt. 😉
      Zum Pöhmerer: er ist halt unser einziges Schreibwarenfachgeschäft, das sollte man vielleicht dann doch erhalten wollen!

      19

      4
      Antworten