Unsere Serie: Kandidaten zur Wahl …

... fürs Bürgermeister-Amt - Heute: Florian Prietz tritt in Edling für die UBG an

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Keine fünf Monate mehr: Am 15. März kommenden Jahres ist in Bayern Kommunalwahl. An diesem Tag werden in den 71 Landkreisen und 2056 Städten, Märkten und Gemeinden Bayerns die Kreistage, Stadt-, Markt- und Gemeinderäte für sechs Jahre neu gewählt – wie auch die Landräte und Bürgermeister. Die Bürgermeister-Kandidaten im Altlandkreis bringen sich langsam in Position. Wir werden sie nach und nach unter dieser Rubrik vorstellen. Heute: Florian Prietz. Er tritt in der Gemeinde Edling als Bürgermeister-Kandidat der UBG an …

Herr Prietz, bitte erst eine kurze Vorstellung ihrer Person …

Ich bin 37 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder im Alter von fünf und sieben Jahren. Ich bin Diplom-Betriebswirt und seit 2012 Angestellter bei der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG.

Seit 2015 bin ich aktives Mitglied in der UBG und seit 2017 in der Vorstandschaft tätig. Am Wochenende bin ich als Fußball-Schiedsrichter unterwegs. Zudem bin ich noch 2. Vorstand des Fördervereins des DJK-SV Edling. Wenn es die Zeit dann noch zu lässt, bin ich als Hobbylandwirt und Gärtner aktiv, da es mir ein großes Bedürfnis ist, Traditionen soweit wie möglich am Laufen zu halten.

Dem Gemeinderat gehöre ich aktuell nicht an, wobei ich darin eher den Vorteil sehe, noch nicht betriebsblind zu sein und viele Themen ohne „Vorbelastung“ betrachten zu können.

Warum sollten die Bürger der Gemeinde Edling Sie wählen, Herr Prietz?

… weil ich in die Gemeinde Edling frischen Wind bringen möchte. Mein Ziel ist es, Edling mit einem Plan und einer Vision zum Beispiel im Bereich des sinnvollen, aber auch notwendigen Ortswachstums, zukunftsfähig zu machen und zu verhindern, dass wir zu einem anonymen Vorort Münchens werden.

Außerdem werde ich mich sehr stark dafür einsetzen, dass die Ortsmitte wieder zu einem Bereich wird, in dem sich die Bürger treffen können, um sich auszutauschen, Spaß zu haben und gemeinsam Zeit zu verbringen. Um diesen Mehrwert allen Ortsteilen gefahrenlos zugänglich zu machen, gilt es, das Fahrrad- und Fußwegenetz zu optimieren und auszubauen.

Was sind die drei wichtigsten Aufgaben in Edling?

  • Ersten eine transparente Gemeindepolitik mit umfassender Beteiligung der Bürger durch
    • umfangreiche Berichterstattung aus den Gemeinderatssitzungen
    • Schaffung einer festen Bürgersprechstunde
    • Beteiligung der Bürger durch eine Bürgerwerkstatt an weitreichenden und für die Zukunft Edlings wichtigen Entscheidungen
  • Zweitens eine aktive und vorausschauende Ortsentwicklung
    • wie ein Konzept zum Ortswachstum und zur Ortsentwicklung, ein Energiekonzept, ein Verkehrskonzept usw.
  • Drittens die Schaffung einer lebendigen und lebenswerten Ortsmitte für Alt und Jung.

Wie stellen Sie sich Edling in sieben Jahren vor?

In sieben Jahren möchte ich, dass es in Edling einen klaren Plan und eine Vision zum Thema Ortswachstum, Energiekonzept und Verkehrskonzept gibt, die für die Bürger jederzeit einsehbar und nachvollziehbar sind. Zudem möchte ich bis dahin unbedingt im Bereich der Gestaltung der Ortsmitte für alle Bürger spürbare Verbesserungen geschaffen haben. Ich hoffe durch eine gute Unterstützung der Gemeinde, die erfolgreiche, aber in meinen Augen immer schwieriger werdende Vereinsarbeit, so wie bisher bewahren zu können. Ohne unsere Vereine und deren erfolgreiche Arbeit wären wir in Edling schon ein ziemlich anonymes Dorf.

Ein paar Gedanken zum Klimawandel …?

Ich denke wir können heute die Augen vor den Folgen des Klimawandels nicht mehr verschließen. Als Kommune haben wir die Aufgabe den Bürgern als Vorbild voranzugehen und alle Möglichkeiten auszuschöpfen, den Klimawandel zu stoppen und unsere Natur und Umwelt zu bewahren. So ist in meinen Augen die Schaffung eines kommunalen Energiekonzept unumgänglich.

Dazu gehört beispielsweise die maximale Ausnutzung der gemeindlichen Dachflächen zur Gewinnung von Solarenergie und die gänzliche Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LEDs. Hierdurch würde eine enorme Energieersparnis erreicht, aber auch eine bessere Beleuchtungssteuerung umgesetzt werden.

Was macht die Gemeinde lebenswert?

Die Gemeinde Edling bietet ihren Bürgern mit Kindergärten, Schule, Gewerbegebiet mit guten Einkaufsmöglichkeiten ein unglaublich großes Angebot für eine hohe Lebensqualität. Die großartige Vereinsarbeit der Dorfvereine rundet das Angebot ab und macht Edling in meinen Augen zu einem unglaublich lebens- und liebenswerten Dorf.

Wie bürgernah werden Sie als Bürgermeister sein?

Ich möchte eine feste Bürgersprechstunde einführen, um einen offenen Austausch mit den Bürgern zu ermöglichen. Im Rahmen von Bürgerwerkstätten möchte ich mich im Vorfeld von weitreichenderen Entscheidungen zusammen mit den Bürgern austauschen und Lösungsvorschläge erarbeiten und abwägen. Die erste Bürgerwerkstatt der UBG findet übrigens schon am 15. November um 19.30 Uhr im Krippnerhaus Edling statt. Das Thema lautet: „Wie schaffen wir eine attraktive Ortsmitte?“

Ich sehe die Nähe zu den Bürgern und deren Beteiligung an der Entwicklung Edlings als Grundvoraussetzung um die Zukunft Edlings erfolgreich zu gestalten.

 

 

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