„Unmöglich, Termin zu nennen“

Wasserburger Pharma-Unternehmen Recipharm beteiligt sich an Entwicklung eines Corona-Impfstoffs

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Es ist ein Wettlauf gegen die Pandemie: Die Produktion eines Impfstoffes gegen Covid-19. „Wir unterstützen in der Anfangsphase, einen Wirkstoff weiter zu entwickeln“, bestätigte jetzt Michael Isele, Geschäftsführer des Wasserburger Standortes von Recipharm, eines der fünf größten Pharma-Unternehmen auf dem Globus, gegenüber der Wasserburger Stimme. Allerdings könne man schlichtweg nicht sagen, wann ein solcher Impfstoff verfügbar ist.

In Kooperation mit einer US-Firma werde derzeit daran gearbeitet. Die Identität des amerikanischen Unternehmens kann Isele nicht enthüllen, denn man habe eine Verschwiegenheitsvereinbarung getroffen. „Natürlich gibt es eine Konkurrenzsituation unter den Firmen“, so Isele, „jede will die erste sein.“ Wann man in Produktion gehe, sei abhängig von den Zulassungen für den Markt, basierend auf den Studienergebnissen.

Dabei wird in drei Phasen unterschieden. Die erste Phase beinhaltet eine Studie an sehr wenigen Personen unter klinischer Aufsicht, in Phase zwei sind es schon mehr Menschen und in der dritten Phase wird die Studie an mehr als 30.000 Personen getestet. In welcher Phase der Partner stehe, kann der Wasserburger Geschäftsführer wegen des Geschäftsgeheimnisses nicht sagen.

Der Anteil des Wasserburger Standortes ist die technische Entwicklung vom flüssigen zum gefriergetrockneten Wirkstoff. „Das ist wichtig wegen der Haltbarkeit“, so Michael Isele. Erste Versuche für die klinischen Studien laufen bereits bei einer österreichischen Firma.

 

Unsere Erstmeldung vom Nachmittag:

Impfstoff-Produktion in Wasserburg?

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