Soyen vergisst das Toreschießen

Eklatante Abschlussschwäche beim 1:1 im Spitzenspiel gegen Eiselfing

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Der Tabellenführer aus Eiselfing gab am heutigen Feiertag beim TSV Soyen seine Visitenkarte ab. Den besseren Start erwischte der TSV Soyen, der hoch verteidigte und den Gegner früh störte. Soyen war die aktivere Mannschaft, machte viel Betrieb und hatte nach 15 Minuten die erste gute Chance des Spieles. Nach einem Soyener Angriff hätte Quirin Bacher das Tor zur verdienten Führung erzielen können.

Der beste Eiselfinger, Keeper Konrad Seidinger, konnte gerade noch mit einer Grätsche klären. Die Mayer-Elf diktierte weiterhin Tempo und Rhythmus, kam aber trotz optischer Überlegenheit noch nicht zum Abschluss. Erst als Thomas Probst mustergültig auf Tobias Proksch durchsteckte und zur 1:0-Führung einschob, war der Bann gebrochen. Anschließend vergaß Schiedsrichter Richard Gottwald, nach einem Foulspiel an Tobias Proksch, zum Unmut der Soyener auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Die 1:0-Halbzeitführung ging gegen den etwas enttäuschenden Spitzenreiter, für die Gastgeber völlig in Ordnung.

Der Gast kam etwas schwungvoller aus der Kabine und versuchte das Spielgeschehen an sich zu reißen. Auch ein überhartes Einsteigen gehörte dabei zur Eiselfinger Methodik. Jedoch stand die Abwehr um Paul Neugebauer sehr präzise. Die Gastgeber blieben trotz Eiselfinger Bemühungen vor allem über Konter gefährlich, versäumten es aber, den Sack vorzeitig zuzumachen.

Insgesamt vier glasklare Chancen wurden fahrlässig verpulvert oder Torwart Seidinger klärte bravurös. Das Spiel hätte schon längst einen Sieger gesehen, wenn die eklatante Soyener Abschlussschwäche nicht gewesen wäre. So kam es wie es kommen musste. Wer so viel liegen lässt, muss irgendwann mit einem Echo des Gegner rechnen. So kam in der 86. Minute der dribbelstarke und immer agiler werdende Dürnecker zum Flanken. Der mitgelaufene Florian Wagner hatte dann wenig Mühe das völlig unverdiente Unentschieden herzustellen. Es hätte noch dramatischer für die Heimmannschaft enden können, aber der bestens positionierte Gästestürmer grätschte wiederum nach einer Dürneckerflanke am Ball vorbei. So blieb es beim schmeichelhaften Punktgewinn für den Spitzenreiter. OP

 

 

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