Siegreicher Abschluss der Hinrunde

Basketball-Bundesliga: Wasserburger Damen nach Marburg-Erfolg jetzt Zweiter

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Mit einem Sieg gegen Marburg beendeten die Wasserburger Basketball-Damen die Hinrunde (wir berichteten) und nun steht vor Weihnachten am kommenden Wochenende noch das Bundesliga-Spitzen-Match gegen Hannover an. Der neue Zweite TSV Wasserburg gegen den punktgleichen Dritten. Hier der Spielbericht zum Marburg-Erfolg in der Badria-Halle …

Die ersten drei Minuten der Begegnung gehörten Marburg. Wasserburg brauchte etwas, um in die Partie zu finden und so stand es nach drei Minuten 8:0 für Marburg. Doch dann drehten die Damen vom Inn auf – kämpften sich Punkt um Punkt ran und übernahmen in der sechsten Minute beim 12:11 erstmals die Führung, bauten diese bis zum Ende des ersten Viertels noch auf 20:13 aus.

Im zweiten Viertel ging es hin und her, mal hatte Wasserburg einen kleinen Lauf, dann wieder Marburg, dann erneut die Wasserburgerinnen, so dass am Ende ein ausgeglichenes Viertelergebnis von 26:26 stand, was zum Halbzeitstand von 46:39 für Wasserburg führte.

Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich das Team aus Hessen zurück, glich in der 25. Minute beim 55:55 sogar aus. Doch die TSV-Mannschaft von Sidney Parsons fing sich wieder und startete in den verbleibenden fünf Minuten einen 16:4-Lauf.

Damit stand es zum Ende des dritten Viertels 71:59 für Wasserburg – zur großen Freude der Fans.

Marburgs Coach Patrick Unger musste kurz vor Ende des dritten Viertels mit seinem zweiten, technischen Foul aus der Halle, was bedeutete, dass die Gäste für das letzte Viertel auf sich allein gestellt waren und ohne Coach weiterspielten.

Im letzten Viertel ließen die Innstädterinnen dann nichts mehr anbrennen, bewahrten ihren Vorsprung und bauten ihn sogar noch etwas aus, so dass am Ende ein deutlicher 92:73-Sieg stand.

„Wir haben am Anfang zu lange gebraucht, um ins Spiel zu kommen und im zweiten Viertel haben wir Marburg zu viele Punkte erlaubt. Über weite Strecken des Spiels haben wir aber auch unseren Größenvorteil unter dem Korb ausgenutzt, was am Ende einer der Key-Faktoren zum Sieg war. Und Sieg ist schließlich Sieg”, so Sidney Parsons.

Mit dem Sieg gegen Marburg und da Hannover gestern gegen das ungeschlagene Keltern verloren hat – und die Wasserburgerinnen beim Season-Opening gegen Hannover gewonnen hatten – steht der TSV nun dank des direkten Vergleichs vor Hannover auf Platz zwei der Tabelle hinter Keltern.

Es spielten: Svenja Brunckhorst (14 Punkte, 6 Rebounds, 5 Assists, 4 Steals), Svenja Greunke (18 Punkte), Laura Hebecker (7 Punkte), Brittany Hodges (8 Punkte), Tina Jakovina (4 Assists), Megan McKay (24 Punkte, 11 Rebounds), Kelly Moten (15 Punkte, 5 Assists, 4 Steals), Sophie Perner (4 Punkte, 5 Assists), Nicole Schmidt (2 Punkte) und Manuela Scholzgart.

SCHO

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