Seit Juli Bau ohne Bauarbeiten

Unifoto-Gebäude: Stadt hatte schon im Sommer Nutzungsänderung genehmigt

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dsc_1021Das Geschäftesterben in der Altstadt – es beschäftigt derzeit nicht nur den Wirtschafts-Förderungs-Verband als Vertretung des Einzelhandels (wir berichteten), sondern mittlerweile halb Wasserburg. Groß war beispielsweise das Bedauern, als bekannt wurde, dass das traditionsreiche und beliebte „Unifoto“ zur Jahresmitte seine Pforten schließt. Mittlerweile ist das Bedauern aber eher in Verwunderung umgeschlagen. Verwunderung darüber, dass seit Monaten an der Baustelle nichts vorwärts geht. 

Die Wasserburger Altstadt wird demnächst wieder in ihr vorweihnachtliches Gewand schlüpfen. Lichterglanz vor historischer Kulisse versprechen die Weihnachtsbeleuchtung und der Christkindlmarkt. Es geht aber auch profaner: Bauzaun, Holzverschlag – so sieht es seit Monaten an der Ecke Ledererzeile-Schustergasse im Herzen der Altstadt aus. Beim Umbau des Unifoto-Gebäudes will nichts so recht vorangehen. Grund genug für uns, mal beim Eigentümer nachzufragen.  Ohne Erfolg. „Kein Kommentar“, hieß es knapp am Telefon. „Privatsache.“

Und dem ist natürlich tatsächlich so. „Das liegt jetzt grundsätzlich in der Hand des Bauherren. Von uns hat er im Sommer grünes Licht zur Nutzungsänderung erhalten. Wir haben keine Handhabe. Ich kann mir nur vorstellen, dass auf dem Behördenweg vielleicht noch irgendwas hakt. Aber das ist eine reine Vermutung“, sagt Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann.

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