Sebastian Weger weiter der Vorsitzende

Der 19. Jahrtag der St. Nikolai-Schiffleut-Bruderschaft mit Neuwahlen

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Der 19. Jahrtag der St. Nikolai-Schiffleut-Bruderschaft in Wasserburg stand auch im Zeichen von Neuwahlen: Traditionell begeht die Bruderschaft ihren Jahrtag am Sonntag nach dem Fest des Hl. Nikolaus. Wasserburgs Stadtpfarrer Dr. Schinagl wies zu Beginn des festlichen Gottesdienstes auf die wohltätige Ausrichtung der Bruderschaft hin, die erstmals 1484 urkundlich erwähnt wurde. Wohlhabende Bürger bildeten einen Sozialfond, der die Witwen und Waisen der Schiffleute unterstützte, die bei der harten und gefährlichen Arbeit auf dem Inn ums Leben kamen.

Die Schiffleute aus dem Wasserburger Bürgerspiel 2000, unter der Leitung von Herbert Rödig, ließen die Bruderschaft wieder aufleben! Auf unserem Bild ist die neu gewählte Führungsgruppe mit von links …

Herbert Rödig, Rotraud Klostermaier, Dr. Andreas Neuhoff, Werner Altinger, Wahlleiter Otto Zwiefelhofer, Georg Machl, Hubert Stecher und Vorstand Sebastian Weger. Es fehlen Lotte Gröger und Hans Weiderer.

Der Inn führte, damals wie heute, während der Wintermonate Niedrigwasser. Eine Schifffahrt war nicht möglich und die Schiffleute hatten kein Einkommen. Die St. Nikolai-Schiffleut-Bruderschaft half auch hier den Familien. 

Der schon 19. Jahrestag nun, der wie der Festgottesdienst von einer Abordnung der Stadtkapelle musikalisch begleitet wurde, fand in den Paulaner Stuben statt.

1. Vorstand Sebastian Weger begrüßte neben den Bruderschafts-Mitgliedern auch die Abordnungen der befreundeten Schiffleute aus Nußdorf, Neubeuern und Kraiburg. Der 3. Bürgermeister der Stadt Wasserburg, Otto Zwiefelhofer, überbrachte ein Grußwort der Stadt. Er stellte die Bedeutung der Innschifffahrt für die historische Entwicklung der Stadt heraus und wies ebenfalls auf das soziale Engagement der Bruderschaft hin. Unter anderem wurde die Entwicklung des Schulwesen in Wasserburg gefördert und die Anschaffung einer neuen Orgel für die Stadtpfarrkirche St. Jakob finanziert. „…… weil die alte Orgel mehr dem Verdruss als der Andacht diente.“

Nach dem Jahresbericht des Vorstandes Sebastian Weger und dem Kassier Georg Machl berichtete der Kassenprüfer Emmeran Spötzl von einer beanstandungslosen Kassenprüfung. Spötzl empfahl den Mitgliedern die Vorstandschaft zu entlasten. Dieser Vorschlag wurde ohne Gegenstimmen angenommen.

Gemäß der Satzung sind im dreijährigen Rhythmus Wahlen abzuhalten. So auch an diesem Jahrtag 2018. Als Wahlleiter fungierte Otto Zwiefelhofer.

In Ihren Ämtern bestätigt wurden Sebastian Weger als 1. Vorsitzender, Dr. Andreas Neuhoff als 2. Vorsitzender, Georg Machl als Kassenverwalter,  Werner Altinger als Schriftführer.

Hubert Stecher war bereit, das Amt des Archivars kommisarisch zu übernehmen. Als Beisitzer bestätigt wurden: Lotte Gröger, Rotraud Klostermaier, Herbert Rödig und Hans Weiderer. Das Amt der Kassenprüfer bekleiden wieder Emmeran Spötzl und Wolfgang Dandl. Als Fähnrich wird sich Sepp Christandl weiterhin mit der großen Prozessionsfahne abmühen.

In der Mittagspause zeigte Siegi Härtl einen Film vom letzten Vereinsausflug nach Gmunden am Traunsee und vom Treidelzug der Nußdorfer Schiffleute und Samerberger Samer.

Mit der Bekanntgabe des Vereinsausflugs im Jahr 2019 nach Traunstein, das sein 400-jähriges Jubiläum als  Salinenstadt feiert, schloss Sebastian Weger den 19. Jahrtag.

Informationen über Bruderschaft unter

www.schiffleut-wasserburg.de

sw

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