Niederlage im Spitzenspiel

Bundesliga: Wasserburgs Basketball-Damen unterliegen in Marburg 58:63

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Gut gekämpft, aber am Ende doch verloren: Die Basketball-Damen des TSV Wasserburg mussten in Marburg mit 58:63 (28:36) die erste Niederlage der Bundesliga Saison hinnehmen.

Beim Duell zweier ungeschlagener Teams am 3. Spieltag der DBBL starteten die Gastgeberinnen aus Hessen am Sonntag frischer in die Partie und führten schnell 11:1. Doch dann wachten auch die Wasserburgerinnen auf und versenkten nach fünf Minuten endlich den ersten Treffer aus dem Feld. In der Folge holten sie Zähler für Zähler auf und glichen zu Beginn des zweiten Viertels erstmals zum 17:17 aus, nur um dann einen 2:13-Lauf einzufangen.

Die letzten Minuten vor dem Seitenwechsel verliefen relativ ausgeglichen und der TSV konnte wieder einige wenige Zähler gut machen. Der Start in die zweite Halbzeit glückte aber erneut den Marburgerinnen besser und sie führten zwischenzeitlich mit bis zu 15 Punkten. Die Gäste aus Oberbayern gaben sich aber nicht auf und starteten die nächste Aufholjagd. 30 Sekunden vor dem Ende waren sie auf drei Punkte dran und im Ballbesitz. Leider ging dieser unglücklich verloren und Marburg versenkte zwei Freiwürfe zum 58:63-Endstand.

„Marburg hat gut gespielt, aber von uns war das sicherlich nicht das beste Spiel“, so Head-Coach Sidney Parsons, die vor allem die schlechte Freiwurfquote (65 Prozent) und die schlechte Quote aus dem Zweipunktbereich (37 Prozent) bemängelt: „Wir haben insgesamt zu viele einfache Möglichkeiten direkt unter dem Korb vergeben.“ Den Gegnerinnen attestiert die Wasserburger Trainerin eine aggressive Verteidigung: „Da haben wir uns in den ersten Vierteln zu leicht frustrieren lassen. Auch in der eigenen Defense haben wir da noch schlecht kommuniziert. Doch dann hat mein Team Charakter gezeigt, sich zurückgekämpft und hätte es fast noch geschafft.“

Jetzt soll der Fokus schnell auf die nächste Aufgabe gerichtet werden. Nach drei Auswärtsspielen zum Liga-Auftakt folgt am Sonntag endlich die erste DBBL-Partie in der heimischen Badria-Halle gegen Chemnitz. SON

Es spielten: Svenja Brunckhorst (13 Punkte, 8 Rebounds), Leonie Fiebich (2 Punkte, 8 Rebounds), Laura Hebecker (8 Punkte, 5 Rebounds), Tina Jakovina (8 Punkte, 5 Rebounds), Sophie Perner, Martyna Petrenaite, Jennifer Schlott (1 Punkt, 8 Assists), Manuela Scholzgart, Jewel Tunstull (12 Punkte, 5 Rebounds) und Ashley Williams (14 Punkte, 4 Rebounds).

 

 

 

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