Negativzins: Sparkasse muss handeln

Ein Teil der Prämienspar-Verträge wird gekündigt - Gespräche mit Kunden

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Die Sparkasse Wasserburg hat bisher die Auswirkungen der Niedrig- und Negativzinsphase bei den Ratensparverträgen für ihre Kunden übernommen. Die erneuten zinspolitischen Maßnahmen der EZB zwingen sie nun dazu, von der rechtlichen Möglichkeit der Kündigung der S-Prämiensparen-flexibel-Verträge Gebrauch zu machen. Die Sparkasse wird einen Teil der Verträge zum 31. März 2020 kündigen.

„Das Vertrauen der Sparer liegt uns sehr am Herzen. Deshalb werden wir vorab mit den Kunden ein persönliches Gespräch führen”, so Vorstandsvorsitzender Peter Schwertberger (Foto).

In den Gesprächen werde die Sparkasse auf die aktuelle Lebens- und Finanzsituation sowie Wünsche und Ziele für die Zukunft des jeweiligen Kunden eingehen.

„Sofern mit den angesparten Guthaben keine lang gehegten Wünsche erfüllt werden sollen, zeigt die Sparkasse Möglichkeiten zur Kapitalanlage – auch im Niedrigzinsumfeld – auf. Für die Sparkasse Wasserburg ist es sehr wichtig, gemeinsam mit den Kunden eine jeweils passende individuelle Lösung zu finden”, so Schwertberger.

Betroffen von den Kündigungen sind 2.100 Verträge und zirka 1.700 Kunden.

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2 Kommentare zu “Negativzins: Sparkasse muss handeln

  1. Gut, wenn man kein Geld hat…

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  2. Höhere Rendite, bedeutet höheres Risiko…

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