Nach illegaler Einreise verhaftet

Erneuter Verstoß gegen Wiedereinreiseverbot: Serbe landet im Gefängnis

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Die Bundespolizei hat einen Serben nach einer Kontrolle auf der Inntalautobahn am heutigen Freitag zum Amtsgericht nach Rosenheim gebracht. Dem Mann wurde ein erneuter Verstoß gegen ein Einreiseverbot vorgeworfen. Er ist auf richterliche Anordnung hin ins Gefängnis eingeliefert worden.

Als die Bundespolizisten den serbischen Staatsangehörigen in einem Fernreisebus aus Italien auf Höhe Kiefersfelden einer Grenzkontrolle unterzogen, konnte sich dieser nicht ausweisen. Der 41-Jährige führte lediglich einige Dokumente in französischer Sprache mit. Er gab an, in Frankreich zu leben und auf einer Besuchsreise zu sein.

Mithilfe seiner Fingerabdrücke fanden die Beamten heraus, dass der Mann schon mehrfach wegen aufenthaltsrechtlicher Verstöße in Erscheinung getreten war. Außerdem war er in der Vergangenheit bereits fünfmal aus der Bundesrepublik abgeschoben worden. Trotz verhängter Einreiseverbote, hatte er immer wieder versucht, in Deutschland Fuß zu fassen. Auch mit seiner letzten Abschiebung im Oktober des vergangenen Jahres war ein Wiedereinreiseverbot verbunden. Dieses hatte die Ausländerbehörde in Hamburg verhängt.

 

Der Serbe wurde in Rosenheim erneut wegen versuchter unerlaubter Einreise angezeigt. Anstelle seinen Aufenthalt unmittelbar zu beenden führten ihn die Bundespolizisten auf Antrag der Staatsanwaltschaft beim Rosenheimer Amtsgericht vor. Dort wurde entschieden, den offenbar unbelehrbaren Wiederholungstäter in Untersuchungshaft zu nehmen. Er ist in die Justizvollzugsanstalt Landshut eingeliefert worden.

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