„Mögen ihre Herzen hüpfen …“

Weihnachten als ein Gefühl: Zwei schöne Konzert-Abende des Gymnasiums

image_pdfimage_print

Nein, einen freien Platz gab es nicht mehr am gestrigen Abend im Wasserburger Rathaussaal – und einen Abend zuvor auch schon nicht. So viele Besucher wollten das beliebte Weihnachtskonzert des Luitpold-Gymnasiums live miterleben. Über 150 Teilnehmer eroberten die Bühne vor der großen, imposanten Kulisse – gekleidet in festlichste Robe! Das schön gewählte Programm wurde unter der Leitung der Lehrer Ernst Hofmann, Sebastian Kleinschwärzer und Gisela Sandner zusammen gestellt …

Fotos: Renate Drax

 

… und es hatte jede Menge zu bieten. Chöre, Solisten, Instumentalgruppen – mal rockig-poppig, mal klassisch, mal als Jazz-Ensemble.

Wie ein roter Faden zog sich vor allem das durch das Programm: Weihnachten als ein Gefühl, so hatte es Direktor Peter Rink (unser Foto) in der Begrüßung angekündigt. Mögen die Herzen hüpfen, hatte er sich gewünscht – zeigten doch die Konzert-Abende einmal mehr die große Freude, die Zusammengehörigkeit und Gemeinschaft der Wasserburger Schule.

Auch die Gymnsiasten ließen immer wieder musikalisch erklingen, wie wenig selbstverständlich es doch sei auf dieser Welt, in einem friedlichen Land zu leben. Und wie sehr es um die Mitmenschlichkeit und die Freundschaft gehe. ‚Count on me‘ sang der Unterstufenchor (Foto oben)! ‚People help the People‘ – das wünschte sich der Mittelstufenchor.

Tosenden Applaus ernteten ganz besonders auch die Solodarbietungen – so wie die von Cellist Josef Schönberger (unser Foto oben), einer Breval-Sonate in G-Dur oder die von Magdalena Geiger und Daniel Kaspar am Piano (Foto unten).

Sehr mutig traten die Sängerinnen und Sänger vor vollem Haus ans Mikro: Sonderapplaus für sie alle. Mit ‚I’ll rise up‘ begeisterten Nina Rad (links) und Alina Neukam:

Nicht zu vergessen, der Lehrer-Chor (Foto unten), der unter der Regie von Sebastian Kleinschwärzer ‚Es kommt ein Schiff geladen‘ interpretierte und zur Überraschung aller ‚Heut zu Bethlehem im Stall‘ ganz wunderbar in bayerischer Sprache darbot!

Aber auch die fleißigen Burschen rund um die Technik und Beleuchtung sollen hier nicht unerwähnt bleiben: Josef Schönberger, Marco Klein, Tim Pätzig und Bernhard Larice, Laurin Kruse-Ziegler, Bastian Kleemann und Lorenz Käsweber. Moderation: Antonia Gottwald und Laura Voggenauer.

Und am Ende sang der ganze Saal – Großeltern, Eltern, Lehrer, Schüler – ein letztes Mal die Aufforderung zur Mitmenschlichkeit gemeinsam: Macht hoch die Tür, die Tor macht weit!

Im Foyer bot die Oberstufe dann Kulinarisches an, wo so manche Gäste noch gemeinsam den schönen Abend ausklingen ließen, um sich am Ende eins zu wünschen:

Ein friedvolles Weihnachtsfest 2017!

Noch ein paar weitere Impressionen und alle Namen der mitwirkenden Schüler …

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ein Gedanke zu „„Mögen ihre Herzen hüpfen …“

  1. Ich bin auch davon überzeugt, dass das ein besonders schöner Abend war. Leider durfte ich diesen nicht mit erleben.

    Vor vielen Jahren hatte ich mal das Glück, zusehen und zuhören zu dürfen. Wie das damals möglich war, ist mir leider entfallen.

    Ein Jahr später, unmittelbar nach der Ankündigung in der Wasserburger Zeitung, wollte ich mir im Gymnasium eine Karte holen, wurde aber nur kurz abgefertigt, da ich ja keine Kinder dort hatte. Dieses Jahr unternahm ich wieder einen Versuch ….

    Telefonisch wurde mir erklärt, dass der erste Tag ausverkauft war und für den zweiten Tag Karten an der Abendkasse verfügbar wären. Was für ein Trugschluss. Mit großer Vorfreude machte ich mich auf den Weg – leider keine Chance noch an Karten zu kommen.

    Wenn das dann so ist, dass keine Öffentlichkeit zulässig oder erwünscht ist, dann unterlasst bitte künftig diese Vorankündigungen und vermerkt das gleich als „geschlossene Veranstaltung“ für Eltern und Verwandte der Schülerinnen und Schüler, des Lehrpersonals und deren Angehörigen.

    Das wäre jedoch für eine tiefere Verbundenheit mit diesem Gymnasium nicht unbedingt zielführend. Da derartige Veranstaltungen natürlich einen enormen Aufwand darstellen, wäre evtl. ein weiterer Abend für die „Öffentlichkeit“ kein allzu großer Mehraufwand und würde sich finanziell auch sicher lohnen.

    6

    1
    Antworten